Die Harfenschlags geben sich die Ehre im Auenland

Die Redaktion erreichte eine wundervolle Nachricht, werte Leser. Die neue Kapelle „Die Harfenschlags“ spielt im Auenland auf der Methelbühne.

Dem Plakat lag ein Anschreiben bei, das die Kapelle aus Vorstellung verfasst hat:

Wir Harfenschlags

„……lieben Tuks und Brandybocks, Grubers und Pausbackens, Lochners und Hornbläsers und Bolgers, Straffgürtels, Gutleibs, Dachsbaus und Stolzfußens…….“

So zählte einst ein berühmter Hobbit die gängigen Namen der Auenlandfamilien auf. Von den Harfenschlags sprach er nicht. Und doch nannte er auch unsere Familie. Denn wir sind ein Zweig der Grubers aus Waldhof im Bruch.

Unsere Vorfahren waren Karrenbauer und Transporteure für Pfeifenkraut aus Langgrund in die drei anderen Viertel unseres schönen Landes.

Unser Ur- Ur- Großvater Kunobert Gruber jedoch, war ein leidenschaftlicher Musikant.

Beim Lithefest des Jahres 1302 hatte der alte Gerontius Tuk, neben dem wie gewohnt großartigen Feuerwerk von Gandalf, eine weitere Attraktion erdacht. Er veranstaltete einen Sängerwettstreit an dem viele Musikanten des Auenlandes teilnahmen und dessen erster Preis die Stellung des Leibmusikanten des alten Tuk war.

Kunobert reiste zu den Groß-Smials, nahm am Wettbewerb teil und gewann wider eigenes Erwarten mit dem selbst erdachten Lied „Die Lilie aus dem Bruch“.

Fortan lebte er mit seiner Gattin in den Groß-Smials und unterhielt den Thain mit seinen Melodien.

Gerontius hatte es besonders der Klang der Harfe angetan und immer öfter ertönte der laute Ruf „Schlag die Harfe, Gruber“ durch die weitläufigen Hallen der Tuks. So dauerte es nicht lange bis Konobert nur noch Harfenschlag genannt wurde. Resignierend änderte er dann offiziell seinen Namen. Doch dabei verfügte er auch noch, das alle Kinder seiner Nachfahren musikalische Vornamen erhalten sollten und nur ein Kind jeder Generation sollte davon verschont bleiben.

Nach dem Tod des alten Tuk ging die Familie wieder zurück nach Waldhof  und seitdem erklingen die Lieder der Harfenschlags bei den Festen auf Langfurch oder auch im Brückengau oder in Bockland.

Vor einiger Zeit lernte ich im „Goldenen Barsch“ den Elben Ivrinuil kennen, der Musikanten für  seine Kapelle „Frische Brise“suchte. Ich fand es sehr reizvoll auch außerhalb des Auenlandes zu musizieren, sagte zu und hatte Gelegenheit mein Können nicht nur in Bree, sondern auch in den Zwergenhallen der Ered Luin, auf der Insel Tinudir und sogar in so fernen Gebieten wie den Einsamen Landen und bei den Elben in Bruchtal zu zeigen. Meine vielen Geschwister wären gerne auch los gezogen doch nur Belcantia hatte Gelegenheit bei den FriBris auszuhelfen.

Als ich nun nach Hause kam und traurig vom Ende der Kapelle erzählte, kam nach einigen tröstenden Worten sofort der Vorschlag nun endlich zusammen nach Bree zu gehen und die Stadt mit unserer Musik zu erfüllen. Belcantia, Toccatia, Hornbert, Cantato, Verrismo und die von unserem Namensfluch verschonte Numalie saßen praktisch schon auf gepackten Taschen.

Und hier sind wir nun, Die Harfenschlags.

Mairad Birnhaag für den Auenland Boten

4 Gedanken zu „Die Harfenschlags geben sich die Ehre im Auenland

  1. Überlegt halblaut: »Erster Solmath, da erscheint die 3. Ausgabe vom Auenland Boten. Am Abend vorher bin ich noch in der Redaktion im Südviertel und an dem Abend hab ich frei. (Die Auslieferung der Zeitung an unsere Abonnenten übernimmt ja liebenswürdigerweise der Aubi.)

    Ja, ich komme auch zu dem Konzert!

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