Ein Besuch bei Sellath belanin

Die Sippe Sellath belanin ludt zu ihrem ersten offenen Sippenabend ein.

Darf ich mich vorstellen, ich bin Gliridiel und keine Redakteurin des Auenland Boten. Aber da alle Redakteure anderweitig verhindert waren und Idda Goldkerze, die ich in Imladris kennen lernte, mich bat der Sippe Sellath belanin einen Besuch abzustatten und gegebenfalls meine Eindrücke schriftlich niederzulegen, werde ich dies nun auch tun.

Ich begab mich rechtzeitig zum Anleger in der Bucht von Belfalas, um zur Insel Tol Lochu überzusetzen. Die Sterne spiegelten sich im Wasser der Bucht und der Weg zur Insel stimmte mich auf den Abend perfekt ein.

Auf dem Weg zum Gebäude auf der Insel, Haus kann man bei den Ausmaßen nicht mehr sagen, hörte ich leises Jauchzen und Lachen von Ferne. Für die Hobbits unter den Lesern, die Insel, die der Sippe gehört dürfte größer sein als ganz Michelbinge.

Ich wurde von Herrn Janolas, Frau Nellina und Herrin Tornien, der Anführerin der Sippe, sehr herzlich begrüßt.

Ich war sehr verwundert, im warmen Belfalas Schnee und Schneemänner vorzufinden. Herr Janolas versuchte mir weiszumachen, „ein alter Mann mit spitzem Hut und langem, grauen Bart hat uns geholfen“ und spielte damit mit Sicherheit auf Mithrandir an. Ich bin mir sicher, dass der in diesen Tagen anderes zu tun hat, als Schnee nach Belfalas zu bringen.

Sei es wie es sei, das Musizieren, abwechselnd mit Herrin Tornien hat sehr viel Freude bereitet genau wie die Schneeballschlacht. Es war nur schwer, Herrn Tymm, der zwischenzeitlich zu uns gestoßen war, zu treffen, da er sich zum einen hervorragend verbergen kann und zum anderen sehr behände ausweicht.

Zum Aufwärmen gab es nach der Schneeballschlacht warmen Punsch und etwas zu Essen am Feuer. Das war eine gute Gelegenheit meine nassen Schuhe zu trocknen. Man sollte nicht in leichten Leinenschuhen zu einer Schneeballschlacht gehen.

Einige holten „Drachen“ heraus, keine Sorgen, ich meine jene aus Papier und nicht die aus den Ered Mithrin oder schlimmere.

Gemeinsam machten wir uns auf zum Festplatz der Insel. Die Zeit war beim Muszieren und bei der Schneeballschlacht so schnell vergangen, dass es schon wieder morgen war.

Auf der Bühne des Festplatzes wurde sodann Herr Janolas zum vollwertigen Mitglied der Sippe erhoben. Welch eine Ehre, einer solchen Zeremonie beiwohnen zu dürfen.

Von dem Festplatz aus hat man einen hervorragenden Ausblick auch auf die Nachbildung der Knochen des Smaug, jenes Drachen der seinerzeit den Erebor besetzte und die Zwerge vertrieb und von Bard, dem Bogenschützen, erlegt wurde.

Nach einem doch recht weiten Fußweg erreichten wir das Gebäude und ich muss sagen, ich bin beeindruckt. Zwar kann ich nicht nachvollziehen, wieso in dem einen Garten im Haus und an der Pforte Nachbildungen des Dunklen Herrschers stehen aber ich für meinen Teil gehe davon aus, dass die Sippe ihn damit verhöhnen will, da keines der Mitglieder auch nur ansatzweise etwas dunkles oder verderbtes an sich hat.

Der Rundgang endete im schönsten Saal des Haues, die Hobbitdame Sebylla war zwischenzeitlich zu uns gestoßen, in dem wir noch einen gemeinsamen Imbiss zu uns nahmen, bevor ich mich verabschiedete.

Die Strahlen der Abendsonne brachten die Wasser der Bucht von Belfalas zum Glitzern, als ich wieder in Cathlond anlegte.

Danke und möge Euch das Licht Elbereths leiten.

Gliridiel als Gastredakteurin für den Auenland Boten

2 Gedanken zu „Ein Besuch bei Sellath belanin

  1. Schade, dass sich die Termine immer so überschneiden, sonst wäre ich auch dorthin gereist. Immerhin gibt es deinen feinen Bericht, als kleinen Ersatz, liebe Gliri! 🙂

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