Grenzerbericht: Zeit für Gespräche und Veranstaltungsplanungen genutzt! (14.01.20)

Um acht Uhr abends, am vergangenen Dienstag, hatten die Grenzer des Auenlands – die sogenannte ‚Südviertelabteilung‘ – wieder zu ihrem einstündigen Gesprächstermin geladen. Alle Anrainer hatten – so sie denn pünktlich waren – die Chance ihre Anzeigen bei den Beamten, Kelko und Sundo Breitfusz, zu hinterlegen.

Allerdings sollten die Verbrechensanzeigen auch dieses Mal, wieder im überschaubaren Bereich liegen und tendierten, ehrlich gesagt, erneut gen Null, sodass man die Grenzerstunde für einen gemütlichen Plausch und die Planung des nächstwöchigen Treffens nutzen konnte. Neben den Grenzern, Sundo, Kelko und Hanglo, der Grenzerschreiberin, Irmeline Schraubstock, sowie uns Stammgästen, Bango Gerstfeld und meiner Wenigkeit, Beuno Willowtree, war an diesem Abend, erfreulicherweise, auch Elbenherr Ahilleth, als Verbündeter der Grenzer, erschienen. Opa Hanglo – seines Zeichens Uraltgrenzer und Freizeitalkoholiker, hatte anscheinend von der neuen, feschen Schreibkraft gehört, welche die Grenzerbrüder eingestellt hatten und war gekommen, um Irmeline einmal selbst in Augenschein zu nehmen und seine Chancen bei ihr auszuloten. Sein, bereits zu Beginn nicht unerheblicher Weinbrandtspiegel, vereitelte dieses Vorhaben aber quasi schon im Keim, sodass Frau Schraubstock, ungestört ihrer Tätigkeit nachgehen konnte. So konnte sie gleich im ihrem Schreibblock vermerken, wie Herr Ahilleth sich nach Neuigkeiten im Auenland erkundete und zeitgleich die Hilfe der Elben von ‚Nan Agor‘ anbot, sollte selbige gewünscht sein.

Ahilleth: ‚Mir liegt das Auenland sehr am Herzen. Ich komme immer, um nach dem Rechten zu sehen.‘

Kelko konnte ihn jedoch dahingehend beruhigen und erklärte ihm, dass seit Jahresbeginn, kaum kriminelle Aktivitäten vorgefallen waren. Nachdem sich dann alle – Bango natürlich vorne weg – an einer deftigen Rindsbrühe, aus dem Kessel, der über dem Feuer im Garten köchelte, bedient hatten, bat Sundo alle Besucher ins Grenzersmial hinüber zu wechseln, da seine alten Knochen schon im eisigen Wind, zu klappern begonnen hatten. Trotz seiner Hinfälligkeit, schlug der Grenzerhauptmann dann vor, dass man – sollte wieder ähnlich wenig los sein, wie am heutigen Abend – bei der nächsten Grenzerstunde, einen kleinen Angelausflug zu veranstalten.

Sundo: ‚Sagt mal, ich hätte mal wieder Lust, Angeln zu gehen, und das könnte man mit einem Besuch am Bruch kombinieren. Ein Blick ins Bockland rüber werfen, und so.‘

Irmeline: ‚Solange es nur ein Blick hinüber werfen ist und ich da nicht hingehen muss, gern!‘

Dies stiess bei uns allen auf spontane Zustimmung, da es auch nicht um einen Wettbewerb, sondern nur um eine gemütliche Angelstunde mit anschliessendem Fischverzehr ging. So beschloss man, sich am nächsten Dienstag, zunächst vor der Grenzerstube in Fuchskleve zu treffen, um dann gemeinsam gen Stock zu reiten. Ahilleth nutzte dann die Gunst der Stunde, da es eh schon um bevorstehende Veranstaltungen ging, um eine grosse Würfelei in ‚Nan Agor‘, in Falathlorn, anzukündigen.

Ahilleth: ‚Ja, diesen Samsstag, zur achten Abendstunde, findet ein Würfelturnier bei uns im Gasthaus statt!‘

Besagter Samstag, ist eben der Tag – der 18. des Monats -, an dem der ‚Auenland Bote‘ erscheint, also quasi heute, falls ihr euch die Zeitung am Erscheinungstag gekauft habt. Es wäre also noch möglich, am heutigen Abend zum Würfeln hinzuzustossen, liebe Leser! Zum Abschluss der Grenzerstunde, wurde noch über die Anschaffung eines ‚Doppelofens‘ für das Grenzersmial, sowie dessen Finanzierung, diskutiert und von einem Erdrutsch nahe Nadelhohl berichtet, der wohl die Strasse in die ‚Ered Luin‘ blockiert hatte.

Ahilleth: ‚Niemand wurde verletzt, es scheint sich da nur langsam das Gestein zu lösen. Es wäre doch schlimm würde da der Weg in die Ered Luin dauerhaft versperrt.‘

Sundo: ‚Also wir sind keine Strassenbauer. Das sollen die Nadelhohler machen und zur Kostendeckung Wegemaut erheben!‘

Beuno: ‚Meine Lösung: Zwerge! Die können sich da durchbuddeln!‘

Ahilleth: ‚Die Zwerge zu fragen, halte Ich nicht für falsch, die kennen sich mit Steinen aus.‘

So wurde beschlossen, sich mit den ‚Fäusten‘ – die ja auch Verbündete der Grenzer sind – in Verbindung zu setzen, um zu sehen, ob diese eine Lösung abieten könnten. Danach war es auch schon wieder Zeit, sich zu verabschieden, da die Stunde bereits wieder um war. Voller Vorfreude auf das nächstwöchige Angeln, sagte man einander ‚Adieu‘ und zog seiner jeweiligen Heimwege.

Beuno Willowtree für den Auenland Boten

4 Gedanken zu „Grenzerbericht: Zeit für Gespräche und Veranstaltungsplanungen genutzt! (14.01.20)

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