Grenzerbericht: Grenzer nahmen sich Auszeit – gemütlicher Angelausflug veranstaltet (21.01.20)

„Alle potentiellen Anzeigensteller standen am Dienstag vor zwei Wochen, vor den verschlossenen Türen des Grenzerhauptquartiers in ‚Fuchskleve‘, waren die Grenzer, nebst ihren Gästen, an diesem Tage doch auf einem ‚Ausseneinsatz‘ – einem Angelausflug – zu welchem sie schon kurz nach der achten Abenstunde aufbrachen und deswegen nicht ihre normale ‚Grenzersprechstunde‘ abhalten konnten.

Zunächst wurde sich aber am Grenzersmial getroffen, wo Sundo und Kelko, die trotz der eher unoffiziellen Veranstaltung, ihre Uniformen trugen, ihre Gäste, Werro Hanfstengel, Huugo Haarfuss – der in seiner tollen Angelkluft, einem rosa Zwilling von mir ähnelte ! – Bango Gerstfeld, Faroweis Birnhaag – der noch frei hatte und als Zivilist erschienen war – und meine Wenigkeit, Beuno Willowtree, begrüssen konnten. Bango stärkte sich noch kurz am Grenzereintopf, bevor Sundo auch schon das Kommando zum Aufbruch herausbrüllte.

Unter Zurhilfenahme des brandneuen Siedlungs-Mietstalls in ‚Fuchskleve‘, traten wir die nicht ganz unkomplizierte Reise gen Stock an, wo die Grenzerbrüder einen ideale Angelplatz für uns ausgewählt hatten. Zweimal mussten wir die Ponies wechseln, da es bislang noch keine Direktverbindung in die Heimat des ‚Goldenen Barsch‘ gibt. So ging es erst über Michelbinge und Hobbingen, bis wir endlich unser Ziel erreicht hatten.

Am Stall vor dem ‚Barsch‘ sammelten wir alle uns wieder und warteten noch auf den Nachzügler, Faroweis Birnhaag, der wohl ein langsameres Huftier erwischt hatte und auch sonst eher etwas ‚dröge‘ wirkte. Ich überlegte, ob sein Dasein als frischgebackener Vater, ihn doch mehr mitnahm, als er uns gegenüber zugeben wollte.

Sundo reichte es dann letztendlich, beschloss, nicht mehr länger zu warten und führte und querfeldein, bis zum Brandyweinufer, in die Nähe von Bauer Maggots Hof und dem berühmten Stockturm, wo uns ein ebenes Plätzchen – direkt gegenüber des Brandyschlosses am jenseitigen Ufer – als perfekte Angelplattform und Grillstätte, dienen sollte. Grenzer Faroweis würde uns dort schon finden, wie Kelko süffisant bemerkte.

So war es dann auch und Grenzerausbilder Birnhaag traf einige Minuten später am Angelplatz ein, wo wir anderen bereits ein wärmendes Feuer entzündet und unsere Ruten ausgeworfen hatten und Huugo den ersten Fang des Abends verbuchen konnte. Faroweis musste sich ersteinmal wieder beruhigen und zündete sich zu diesem Behufe, eine übelriechende Pfeife mit ‚Trollodem-Pfeifenkraut‘ an.

Hatte sein stinkiges Kraut die meisten Fische wieder verjagt, versuchte der schuldbewusste Faroweis, selbige mittels Feuerwerksböllern, wieder anzulocken. Überraschenderweise, schien dies tatsächlich zu funktionieren, da plötzlich, Huugo, Werro, Bango und Sundo, zeitgleich einen kapitalen Fang am Haken zappeln hatten!

Während die ersten Fische schon zu Kelko ans Feuer gebracht wurden, der sie ausnahm und auf Bangos mitgeführtem Grillrost, über den Flammen – im Schatten des Stockturms – goldbraun brutzelte, blieben Werro, Huugo und Sundo, tapfer an den Angeln und sorgten für unaufhörlichen Nachschub für die zünftige ‚Fischvesper‘.

Als die wunderbare Dämmerung dann aber über dem Brandywein einbrach, versammelten sich dann aber alle am Grillfeuer, um dem köstlich frischen Weissfisch, Zwergwels und Forellen, ordentlich zuzusprechen. Werro und Sundo, hatten dabei das glücklichste Händchen bewiesen und den grössten Fang ans Ufer gezogen. Obwohl es kein Wettbewerb gewesen war, beschenkte Sundo den erfreuten Pensionisten, Werro Hanfstengel, mit einer hochwertigen Angel, für dessen aussergewöhnliche Leistung!

Nachdem dann alle – bis auf Bango natürlich – gesättigt waren und am Ende der ‚Grenzerstunde‘, noch jede Menge Fische übrig waren, beschlossen wir, diese an den nahegelegenen ‚Goldenen Barsch‘ zu liefern, der ja für seine Fischgerichte, überregional berühmt war. Sundo blies deshalb zum Aufbruch und hiess seinen Bruder, das Lagerfeuer sachgemäss zu löschen.

Über Stock und Stein und Wasser, ging es dann flugs zurück in die ‚Zivilisation‘. Mit vollem Magen und erschöpft vom Angeln, war es garnicht so einfach, den kurzen Weg gen Stock zu bewältigen!“

Beuno Willowtree für den Auenland Boten

Ein Gedanke zu „Grenzerbericht: Grenzer nahmen sich Auszeit – gemütlicher Angelausflug veranstaltet (21.01.20)

  1. Oh schade! Da habe ich eine interessante Veranstaltung verpasst! Angeln und Fische ausnehmen ist ja nicht so meins, aber beim Verspeisen von gebratenen Felchen, Forellen und Huchen in der Abenddämmerung wäre ich schon gerne dabei gewesen. 😉

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