Vaidas Wohntipps (3) – Ausstellung 'Fantastische Eiswelten' in Muilnen zu Gast

Zwergenherr Akrai, der seines Zeichens wohl sehr geschäftig unterwegs ist und auch die Eiswelten hier erschaffen hat

„Heute möchte ich Dir keinen Wohntipp für das Dekorieren deines Smials geben, sondern einmal die wunderschöne Ausstellung „Fantastische Eiswelten“ vorstellen, die vom leicht sonderbar wirkenden Zwergenherren, Akrai Parnassus, in Muilnen (Falathlorn) aufgebaut worden ist.

Mehr als zehn unterschiedlich aussehende Schneemänner waren aus Kunstschnee direkt vor der Ausstellung aufgestellt worden

Zieh Dich also warm an, es wird eine frostige Angelegenheit, soviel sei Dir an dieser Stelle schon einmal verraten.

Als vor einigen Wochen der Elbenmarkt Mereth en Muilnen in der Elbengemeinschaft Randir va Arda eröffnet worden ist (Anmerkung der Redaktion: wir berichteten Euch darüber in der letzten Ausgabe vom Aubi) hat sich auch Zwergenherr Akrai mit einer von ihm inszenierten Ausstellung zum Motto des Marktes, „Winterzauber“, beteiligen wollen.

Als Dekorateurin und Innenausstatterin von Elbendame Vahalla war es natürlich meine Aufgabe, diese Ausstellung zu begutachten und abzunehmen, damit sie den Gästen des Marktes auch würdig präsentiert werden könne.

Gesagt getan, ich wies Herrn Akrai zur Vorbereitung seiner Ausstellung ein extra dafür frei geräumtes Gebäude samt großem Vorgarten als Ausstellungsort zu (Anmerkung der Redaktion: Anfurtweg 8, Siedlung Muilnen in Falathlorn) und versprach ihm, ihn bei allen Vorbereitungen zu unterstützen, falls er dies erbeten sollte.

Angesichts dieser merkwürdigen Schneekreation war ich doch etwas verwundert über die Schneemänner vor der Ausstellung

Als ich den kleinen Hügel, auf dem die Adresse des Anfurtweges Nummer 8 liegt, erklommen hatte, traute ich meinen Augen nicht. Akrai hatte doch tatsächlich zehn Schneemänner unmittelbar vor dem Eingang platziert und einige dieser Gestalten sahen merkwürdig aus und schienen leicht bläulich aufzuleuchten.

Die Schneeballarena zur Linken der Ausstellung

Daneben hatte der Zwergenherr eine tolle Schneeballarena aufgebaut, in der sich die Gäste mit feinem Kunstschnee duellieren konnten, eine tolle Idee, wie ich fand.

Eisdrache Kohmo, der von einem eisigen Schwanenpäarchen zu beiden Seiten flankiert wird.

Auf der anderen Seite der verschiedenen Schneemänner im Vorgarten konnte ich drei große Eisskulpturen erblicken, zunächst war dort ein gewaltiger, blau schimmernder „Drache“ (Anmerkung der Redaktion: es gibt keine Drachen! Nur aus Holz!), in dem der Name „Kohmo“ deutlich erkennbar eingeritzt worden war und daneben hatte Akrai zwei anmutig wirkende Schwäne aus weiß strahlenden Eisblocke geschaffen.

Zusammen ergaben diese Eisskulpturen im Vorgarten ein so schönes Bild, dass ich traurig beim Gedanken wurde, dass sie als bald dahinschmelzen würden.

Akrai begrüßt mich höflich im ersten Ausstellungsraum der „Fantastischen Eiswelten“

Schließlich fröstelte es mich leicht und ich begab mich in das Innere der Ausstellung.

Als ich den ersten Raum betrat, konnte ich auch hier deutlich die Kälte spüren, die von den Wänden her zu strömen schien.

Akrai begrüßte mich hier freundlich und versprach, mir alles in der Ausstellung zeigen zu wollen.

Ein Gehilfe von Akrai war gerade dabei, die Mächtigkeit der Eiswände zu überprüfen

Mein Blick fiel zunächst auf die Eiswände und die zahlreichen Eiszapfen, die überall hier herunterhingen zu schien und im fahlen Lichtschein der bläulichen Fensterbögen leicht glitzerten.

Ein gefrorerener Julbaum mit wenigen Kerzen und vielen blauen Kugeln daran

Besonders schön fiel mir der lila leuchtende Julstern auf, der im ersten Raum von der Decke hing und direkt oberhalb eines mit Eiskristallen bedeckten Julbaums befestigt worden war. Im Hintergrund war eine Statue eines Zwergenfürsten zu erkennen, die dem Raum sehr viel Anmut verlieh.

Oberhalb eines Durchgangs hin unter anderem ein ausgestopfter Frostelch

Auf der anderen Seite des Raumes war ein ausgestopfter Frostelch samt Geweih montiert, der leicht zu lächeln schien. Außerdem leuchteten mehrere zusammengebundene Julkränze in silbernen und weißen Farben.

Diese gewaltigen Eiskristalle schimmerten weiß und blau und waren überall zu sehen

Im Hauptraum der Ausstellung selbst waren überall leuchtende und gigantische Eiskristalle in den Boden eingelassen, die zusammen mit den mit Ithildin verzierten Wanddekorationen im Hulstentor-Stil sehr gut aussahen.

Ein wilder Barghest sowie ein Winterwolf, der den Mond anjault

Zwischen den einzelnen Eiskristallmassiven hatte Akrai detailgetreue Rekonstruktionen wilder Tiere, die in Forochel und im Nebelgebirge leben, angebracht, die oftmals so in Szene gesetzt worden waren, dass sie miteinander zu kämpfen schienen.

Eine imposante Kampfszene ist hier nachempfunden worden, die so wahrscheinlich nicht stattfinden würde

Am eindruckvollsten war die Kampfszene zwischen einem Braun-, Schwarzbären, einem Weißwolf und einem Eiswurm, die sich einander angriffslustig gegenüberstanden.

Die Eiskristalle ließen zwischen sich einige Wege durch die Ausstellung zu, Akrai hatte sich viel Mühe gegeben mit der Planung
Auch ein Tundrabär und ein Säbelzahntiger kämpften in der Ausstellung miteinander, ein Kampf, den es laut Akrai in Forochel jeden Tag gibt

Beim Durchwandern dieser Ausstellung musste ich ständig an die wilde Natur denken und welche Gefahren dort wohl lauern. Gefahren, die hier zum Glück nur nachempfunden und für den Betrachter rekonstruiert worden waren.

Einer der beiden Elbenöfen im Hauptraum, die beide völlig mit Eis bedeckt worden waren

Verblüffend war, dass Akrai es offensichtlich irgendwie geschafft hatte, die Elbenöfen einzufrieren, sodass es merkwürdig aussah, als ich an den eigentlich intakten Elbenöfen vorbei schlenderte, die völlig unter dem Eis begraben schienen.

Ein kalter Fischteich mitten in der Ausstellung

Auch ein Fischteich mit eiskaltem Wasser war Bestandteil der Ausstellung, was natürlich völlig klar ist, denn auch Fische sind Teil der Eiswelt von Forochel oder des Nebelgebirges. Merkwürdig fand ich allerdings die kalte, leuchtende Kugel, die im Fischteich eingelassen worden war.

An den Wänden hingen dann noch einige ausgestopfte Exemplare wilder Fische.

Eisige Wandverzierungen, die an das Hulstentor erinnern

Am eindrucksvollsten vom Aufwand der Dekoration her habe ich die Ithildin nachempfunden Nachbildungen der Hulstentore wahrgenommen, die mit Eiskristallen am Ende begrenzt wurden. Das strahlende Licht dieser Wanddekorationen war ein schöner Kontrast zur kühl wirkenden Eiswelt der Ausstellung.

Eine ausgestellte Puppe eines Menschen neben dem Modell eines Winterwurms

Auch Puppen, die wohl Menschen darstellen sollen, die in dieser Eiswelt auf der Jagd gehen, zierten die Ausstellung an einigen Stellen und machten mir doch wieder Mut, nicht völlig in der Wildnis verloren zu sein.

Ein Warg bewacht seine Eishöhle in der Ausstellung

Am anderen Ende des Hauptraumes hatte Akrai eine „Eishöhle“ geschaffen, in der ein riesiger Warg wartete, um sich gegen Fremde zu Wehr zu setzen, die seine Höhle betraten. Natürlich war dies nur ein Modell, aber es flößte mir dennoch viel Angst ein, zum Glück war Akrai aber neben mir und konnte mich etwas beruhigen.

Fremde Eindringline haben in der Eishöhle des Wargs nichts zu lachenhier einmal ein Größenvergleich
Drei Schneemänner aus Kunstschnee im ersten Stock der Ausstellung

Akrai führte mich schließlich in den wärmsten Raum der Ausstellung, in dem ich von drei Schneemännern aus Kunstschnee begrüßt worden bin, die sich wohl in den ersten Stock der Ausstellung verirrt hatten und eigentlich in den Vorgarten gehörten.

Am Ende wartete Akrai mit einer Kanne heißem Tee vor einem eisfreien warmen Kamin im ersten Stock seiner Ausstellung

Am Kamin im ersten Stock angekommen ließ mich Akrai wissen, dass er eine Kanne heißen Tee zum Aufwärmen vorbereitet hatte und begann sogleich, uns beiden einen Tasse einzuschütten.

Derweil versicherte ich dem munteren Zwergenherren, dass mich seine frostige Ausstellung überzeugen konnte und ich diese für den Markt zur Besichtigung freigab.

Und an dieser Stelle sei auch verraten, dass die Ausstellung aktuell noch immer in Muilnen, im Anfurtweg 8, besichtigt werden kann und das völlig kostenlos und ohne Voranmeldung.

Schau also einmal selbst in die Fantastischen Eiswelten von Akrai Parnassus hinein und mach Dir selbst ein Bild davon, ich kann Dir sagen, es lohnt sich sehr!“

Vaida Finkenschlupf für den Auenland Boten

5 Gedanken zu „Vaidas Wohntipps (3) – Ausstellung 'Fantastische Eiswelten' in Muilnen zu Gast

  1. Huiiii, sehr feiner Bericht, liebe Vaida! Hatte mir damals, beim Elbenmarkt, schon gedacht, dass dieses beeindruckende Ausstellung, einen eigenen Artikel verdient hätte! Klasse, dass Du das nun so grossartig, hast Wahrheit werden lassen! 😀 *freu*

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