Einsendung: 'Das kleine Gedicht vom großen Anduin'

„Die Redaktion erreichte eine lyrische Einsendung vom Elbenherrn Valimaro Taurthir, der ein kurzes Gedicht über den großen Anduin verfasst hat, das wir Euch nicht vorenthalten möchten:

Anduin

„Gleich einem schmalen Tropfen, 
Wirkt hier Dein kleines Sein,   
Aber trägst Du die Zerbrechlichkeit,
 Äußerlich doch nur zum Schein, 
Dein ruhiges Rauschen flüstert sanft 
Und lässt mich bald allein,
Denn schnellen Weges fließt Du vor mir 
Doch kommst nun nie mehr heim.
Erst klein, dann groß in Deinem Lauf,
Küsst Du den Kiesel, schleifst das Gestein,
Zermahlst Gebirge und malst das Ufer fein,
Deine Kraft prägt die Natur und das zu Hauf.
Nah und doch so fern liegst Du vor mir,
Einen langen Weg wirst Du nun gehen,
Und auf Deiner Reise viele Dinge sehen,
Weit trägt Dich Dein Bett fort von hier.
Immer größer wird Dein Strom,
Der breite Schleifen in die Landschaft frisst,
Und Seine winzige Kinderstube niemals vermisst,
So schnell bist Du vor mir geflohen.
Gewaltig bricht Deine Gischt im tobenden Meer,
Hier branden Deine Wellen tosend umher,
Gleich einem reißenden Sturm,
Wirkt nun Dein gefährliches Sein,
Was einst Dir fern und fremd,
Nennst Du nun Dein neues Heim.
Anduin, Du stehlst mein Herz,
Trägst es mit Dir weit hinfort,
Gabst' mir weder ein Versprechen, noch Dein Wort,
Und lässt mich traurig hier zurück, 
Einsam und so voller Schmerz."

Valimaro Taurthir für den Auenland Boten

Beriamond Bachufer für den Auenland Boten

5 Gedanken zu „Einsendung: 'Das kleine Gedicht vom großen Anduin'

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