Monatsmarkt im rustikalen Örtchen 'Schären' veranstaltet!'

„Am Samstag der vergangenen Woche, fand nach langer Winterpause, endlich wiedereinmal ein regulärer Monatsmarkt der Veranstalterin Fräulein Millaray Maywine statt. Ab der achten Abendstunde, tummelten sich Händler und Kunden gleichermassen, auf dem gepflasterten Dorfplatz von Schären, allerdings leider weniger, als im Vorfeld erwartet worden waren.

Pünktlich zur vereinbarten Zeit – zur achten Abendstunde, wie eigentlich bei allen Monatsmärkten – fanden sich die ersten Gäste und Handelsleute in Schären ein. Fräulein Millaray war – ganz in leuchtendes rot-orange gewandet – als Erste vor Ort gewesen und hatte sich die Wartezeit durch Plauderei, mit den ebenfalls bereits anwesenden Fräuleins, Tulpeline und Erdina, sowie den Herren, Gimpf und Faroweis, vertrieben.

Fräulein Erdina war auch als Händlerin erschienen und bot an ihrem Stand, frische Schnittblumen und eingetopfte Gewächse vieler Art an, von denen sie viele kurzerhand, um sie möglichst frisch zu erhalten, temporär im Beet vor dem schärener Bürgermeister-Smial, eingepflanzt hatte. Eine sehr pfiffige Idee!

Ein jeder Händler hatte wieder einen festen Stellplatz zugewiesen bekommen, so auch wir – Faroweis und meine Wenigkeit – von der Bäckerei ‚Smialtörtchen‘. Schnell brannte unser fröhliches Backfeuer und zog bereits die ersten interessierten Käufer an, bevor überhaupt die erste Pfannkuchenpfanne heiss genug war! Während Zwergenwirt, Herr Gimpf, noch seinen Getränkestand aufbaute, verköstigten die soeben erst eingetroffenen Herren, Bango und Alegrio, bereits die ersten Nougatpfannkuchen. Eine einheimische Dame – das Fräulein Betula – interessierte sich derweil, für das Blumenangebot von Fräulein Erdina.

Süsses Essen macht natürlich auch durstig, sodass ‚Essperte‘, Bango Gerstfeld, schon bald bei Meister Gimpf vorstellig wurde und nach etwas Flüssigem verlangte. Seine Wahl traf bei vielen in Hörweite, allerdings auf Unverständnis, bestellte er doch tatsächlich eine Tasse ‚Heisse Schokolade‘! Damit konnte der Zwergenherr leider nicht dienen und verabreichte dem Törtchenhutträger, einfach einen kühlen Krug Apfelsaft.

Erfreulicherweise trafen alsbald dann noch mehr Gäste auf dem Schärener Markt ein. Neben dem immer gern gesehenen Menschenpaar, Fräulein Lourdin und Herr Leannder, waren – mit den Herren, Losko und Karco – auch einige echte Schärener, neugierig herübergeschlendert gekommen und wurden, wie schon zuvor das Fräulein Betula, von Fräulein Millaray, herzlichst begrüsst. Auch Herr Bango schien sich besonders für die Einheimischen zu interessieren.

Das besagte Fräulein Betula, hatte unterdessen einen Handel mit Fräulein Erdina abschliessen können, von welchem sich beide Seiten durchaus zufrieden zeigten. So wechselten mehrere Dutzend bunte Blumensträusse und -töpfe die Besitzerin und eine herzliche Umarmung besiegelte – neben der Geldübergabe – schliesslich den erfolgreichen Handel.

Ein ‚Urgestein‘ der Monatsmärkte ist natürlich das Fräulein Tulpeline, die normalerweise für das ‚Handelshaus Lykos‘ von Elbenherr Olodriel, qualitativ hochwertige Farben an ihre Käufer bringt. Für Millaray’s Markt hatte sie dieses Mal aber – wie auch schon die Male zuvor -, Eier und Hühner, aus eigener Zucht, am Start. Die umtriebige Marktleiterin überzeugte sich höchstpersönlich, von der Qualität der Waren des Fräulein Schweinepfote.

Das Eintreffen von Fräulein Sebylla, inspirierte Herrn Alegrio – der ja mit den ‚Harfenschlags‘ vor Kurzem eine brandneue Kapelle gegründet hatte – anscheinend dazu, für einige Lieder zu seiner mitgebrachten Laute zu greifen. Er untermalte fürderhin den Markt mit seinen wunderbaren Liedern, zu welchen auch das Fräulein Erdina ihre Tanzbeine nicht stillhalten konnte.

Ein Überblick über das zwar überschaubare, aber auch sehr gemütliche Marktgelände, zeigte deutlich, dass auch diese Verkaufsveranstaltung von Fräulein Millaray – auch ohne ihren Geschäftspartner, Herrn Bubikopf, der an diesem Abend leider nicht hatte mitwirken können – erneut zu einem vollen Erfolg mutieren würde!

Fräulein Sebylla zeigte keinerlei Scheu vor den ‚Ureinwohnern‘ Schärens und erfuhr so interessante Neuigkeiten, über die naturverbundenen Hobbits. So wurde ihr bestätigt, dass die grösstenteils im nahegelegenen Steinbruch beschäftigten Einwohner, ihr Geld tatsächlich – teilweise – durch den Verkauf von Steinen verdienen und selbige manchmal sogar als Ersatz für Haustiere herhalten müssen!

Der allgemeine Verkauf hielt sich, bei solch einem kleineren Markt, natürlich eher in Grenzen, sodass – als die Dämmerung hervorbrach – Fräulein Tulpeline ihren ‚Hühnerstand‘ vorzeitig dichtmachte und noch für einige Melodien, zur Hauptgruppe hinzukam, die sich eigentlich stets irgendwo bildet, wenn der Markt allmählich dem Ende zugeht.

Diese späte Stunde, wenn die Nahrungs- und Getränkehändler nochmals besten Umsatz machen, gehört immer zu den schönsten Abschnitten der Monatsmärkte. Alle Anwesenden – und auch Neuankömmlinge, wie das Fräulein Evenila – treffen sich dann am zentralen Feuer und verlieren sich in abschliessenden Plaudereien, oder tanzen einfach zur Musik der Spielleute – in diesem Fall, des Herrn Alegrio. Die ‚warmen, pikanten Kräuter-Stockbrote‘, die wir von der Bäckerei ‚Smialtörtchen‘ abschliessend ausgaben, taten dann noch ihr Übriges, um zur ‚Wohlfühlatmosphäre‘ des Marktendes beizutragen!

So endete der tolle, kleine ‚Schärener-Monatsmarkt‘ nichtsdestotrotz, höchst erfolgreich und bestätigte Fräulein Millaray – und
auch Herrn Bubikopf -, in ihrem Konzept zur Gänze und gibt ihnen hoffentlich die Kraft, noch möglichst viele dieser fantastischen Verkaufsveranstaltungen auf die Beine zu stellen! Dankeschön, für den schönen Abend, an alle Beteiligten!“

Beuno Willowtree für den Auenland Boten

7 Gedanken zu „Monatsmarkt im rustikalen Örtchen 'Schären' veranstaltet!'

  1. Vielen dank für den bericht lieber beuno. Auch ich bedauere dass ich nicht dabei sein konnte und bin froh dass es trotzdem ein sehr schöner und wie ich finde klassischer monatsmarkt war der wieder für getuschel gesorgt hat und alte freunde der hobbits immer wieder gerne anzieht.

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  2. Ein toller Bericht lieber Beuno. Der Markt in Schären bleibt so allen, die nicht dabei sein konnten, schön im Kopf und man kann wunderbar nachvollziehen, was dort alles los gewesen ist. Danke dafür!

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