Wichtige Gebäude Mittelerdes (3) – Heute: Amon Sûl

Heute widmen wir uns einem Berg, den auch viele Hobbits kennen könnten, der Wetterspitze oder in Sindarin – Amon Sûl. Das heißt wörtlich übersetzt Windberg.

Die Wetterspitze ist der höchste Berg des Wettergebirges in den Einsamen Landen, einem öden Landstrich zwischen den Breelanden und den Trollhöhen.

In der Zeit der drei Königreiche war die Wetterspitze der Punkt, an dem die Köngreiche sich berührten. Ähnlich wie der Drei-Viertel-Stein, wo sich drei der vier Viertel des Auenlandes treffen. Bei den drei Königreichen handelte es sich um Arthedain, Cardolan und Rhudaur.

Zu dieser Zeit zierte den Gipfel der Wetterspitze ein riesiger Turm, der auch einen der legendären „Sehenden Steine“ – einen Palantir – enthalten haben soll.

Der Berg selbst ist nahezu kegelförmig mit einer abgeflachten Spizte, die als Hochplateau diente, um den Turm dort zu erbauen.

Leider sind auch in der Bibliothek vom Imadris keine Abbildungen des Turmes zu finden, als er noch intakt war. In der heutigen Zeit kann man aber immer noch die Größe erahnen und nicht nur die Stützpfeiler, sondern auch den Schutt noch sehen.

Von der Spitze des Berges aus hat man einen beachtlichen sehr weiten Blick, bei klarem Himmel kann man sogar bis zum Nebelgebirge sehen. Auch hat man einen ausgezeichneten Blick auf die ehemalige große Oststraße.

Als das Reich Arnor zerfiel war die Wetterspitze, wohl auch wegen der Fernsicht, ein strategisch wichtiger Punkt. Es wird berichtet, dass die Befestigungsanlagen, deren Ruinen sich in den Wetterbergen immer noch befinden, aus dieser Zeit stammen sollen. Allerdings wurden diese gegen 1409 des Dritten Zeitalters von einem Heer aus Angmar.zerstört.

Was aus dem Palantir, dem sehenden Stein, wurde, nachdem der Turm des Amon Sûl zerstört worden ist, verliert sich in den Tiefen der Geschichte.

Erbaut wurde der Turm, dessen Ausmaße leider nur aus den kümmerlichen Ruinen erahnt werden können, von dem Volk des Elendil.

Elendil, selbst einige Hobbits dürften diesen Namen schon einmal gehört haben, auch wenn Ihr vom kleinen Volk nicht so sehr auf die Geschichte anderer freier Völker Mittelerdes achtet, ist ein Name in Quenya, die alte Sprache der Elben, und bedeutet Elbenfreund oder auch Sternenfreund, Freund der Sterne.

Elendil war der Sohn von Amandil und wurde auf der Insel Númenor geboren. Dies geschah in der Zeit, als der númenorische König, Ar-Pharazôn, dem Willen Saurons verfiel und damit begann, die Elben und Valar zu verachten und stattdessen Morgoth zu verehren. Da Mairad mich gebeten hat, Euch, liebe Leser, keine schlaflosen Nächte zu bereiten, werde ich auf Sauron und Morgoth nicht näher eingehen.

Amandil, Elendils Vater, war Mitglied im Rat des Zepters und Anführer derer, die den Valar immer noch treu ergeben waren.  

Er entkam mit seinen Söhnen Isildur und Anárion dem Untergang Númenors.

Später gründete er die númenorischen Reiche von Mittelerde. Er starb in der Schlacht des letzten Bündnisses gegen Sauron während der Belagerung von Barad-dûr. Dort kämpfte er an der Seite von Hochkönig Gil-galad, Herrn Elrond und Herrn Círdan.

Wie Ihr seht, hat diese an sich unscheinbare Ruine auf einem Berg mitten in einer unwirtlichen Landschaft eine lange und bewegte Geschichte, die allen freien Völkern Mittelerdes wichtig sein sollte.

Idda Goldkerze für den Auenland Boten

6 Gedanken zu „Wichtige Gebäude Mittelerdes (3) – Heute: Amon Sûl

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s