Achtjähriges Jubiläum des ‚Stammtisch zum Efeubusch‘ gefeiert!

Bereits zum achten Mal jährte sich der Gründungstag des ‚Stammtisch zum Efeubusch‘, ein Anlass, der natürlich gebührend gefeiert werden musste! Und da ihre Verbündeten, die Zwerge von ‚Durins Faust der Gerechten‘, eh immer zum Feiern aufgelegt sind, waren auch sie – neben zahlreichen anderen Gästen -, ab der achten Abendstunde am vorletzten Freitag, zum Stammlokal der Hobbitgemeinschaft, dem ‚Efeubusch‘ zu Hobbingen, gereist gekommen, um persönlich ihre Gratulationen überbringen zu können.

Erstaunlich viele Mitglieder und Gäste des ‚Stammtisch‘, hatten sich bereits vor dem Lokal in Hobbingen versammelt, als ich den vorher anberaumten Treffpunkt nahezu pünktlich erreichte. Stammtisch- Anführer, Filbu Buchsbaum, hatte den Sturz über der Eingangstür erklommen, um von allen gehört werden zu können, als er eine kurze Begrüssungsansprache hielt.

Entgegen der von mir im Vorwort getätigten Aussage, waren die Zwerge der ‚Fäuste‘ jedoch noch nicht in Hobbingen zugegen. Wir sollten sie dann aber später noch an einem anderem Ort treffen, was eine geplante Überraschung der Organisatoren  war. So hörten Kriso und seine Mannen nicht, wie Filbu folgende Worte an die Menge richtete.

Filbu: ‚Werte Mithobbits, Langbeine und Bart…haben wir Zwerge hier? Wer mich kennt…wird eine großartige Rede erwarten, die selbst die des alten Tuks in den Schatten stellen würde….doch ich habe für heute nichts vorbereitet. Daher müsst ihr euch mit ein paar Worten aus dem Bauche heraus begnügen. Wie dem auch sei. Es ist erfreulich euch so zahlreich hier zu sehen. Wer hätte damit gerechnet? 8 Jahre ist es her…das unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Seit fast ebenso vielen Jahren bin ich Mitglied dieser Gemeinschaft…und haben sehr viele Höhen und nur wenige Tiefen mitmachen dürfen….stets aber hat sich unsere Gemeinschaft verändert. Heute sehen wir hier ein anderes Bild als noch vor einigen Jahren und wer weiß, wo uns die nächsten Jahre noch hinführen werden. Ich wünsche mir das wir diese Gemeinschaft mit sehr viel Herzblut fortführen werden. Das hat sie verdient. In jedem Fall freue ich mich jetzt aber erstmal auf den heutigen Abend……und bitte meinen Freund Corvild aufs Dach des Efeubusches.‘

Mit einiger Mühe kraxelte dann Herr Corvild, der in Vertretung des schwächelnden Herrn Fredoberdt das Fest zusammen mit Filbu organisiert hatte, zu dem Ex-Schneider auf das Dach des ‚Efeubusch‘ und nahm des symbolische ‚Rede-Zepter‘ von ihm entgegen.

Filbu: ‚Corvild hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir heute Abend etwas zu feiern haben. Applaus!‘

Corvild: ‚Guten Abend, zusammen! Ich freue mich, euch hier so zahlreich zu sehen, fein fein. Wir machen nun gleich einen kleinen Ausflug. Die erste Station ist die Bühne gegenüber vom Pony in Bree. Wir reiten das gemeinsam hin. Es wird nur eine kleine Zwischenstation sein, danach geht es dann weiter. Wenn ihr reisebereit seid, machen wir uns gerne auf den Weg nach Bree. Auf die Ponys, liebe Leute!‘

So viele Reittiere hatte man wohl noch nie vor dem altehrwürdigen ‚Efeubusch‘ gesehen, als die gesamte Gemeinschaft sich in ihre Sättel schwang. Mit lautem Wiehern, Meckern und Hufgetrappel, ging es dann, angeführt von Corvild und Filbu, gen Bree, was vor allem vielen Hobbits, nicht so recht geheuer war.

Wir kamen, trotz unserer Anzahl, recht zügig voran, sodass wir Bree überraschend schnell erreicht hatten.

Hinterm Westtor der Stadt hiess Filbu alle anhalten und von den Reittieren zu steigen. Er startete den Versuch, alle einmal vollständig durchzuzählen, was natürlich nur in Chaos und Verwirrung enden konnte! Nach kurzer Zeit gab er dann auch wieder auf, und verkündete, dass man nun zur Pony-Bühne weiterziehen würde.

Wir machten mächtig Eindruck bei den breeer Bürgern und Passanten, denn selbst hier sah man nur selten, so grosse, buntgemischte Gruppen, durch die Strassen ziehen!

An der Bühne trafen wir dann endlich auch die Zwerge der ‚Fäuste‘, die schon spielbereit auf der Bühne standen, um für uns zu musizieren! Diese Überraschung war wahrlich gelungen! Die Zwerge griffen auch sofort in die Saiten, nachdem sie unsere Begrüßungen entgegengenommen und ihrerseits ihre Gratulationen, von der Bühne herab gebrüllt hatten.

Die ‚Fäustlinge‘ brannten dann ein wahres Feuerwerk ihrer bekanntesten Lieder ab und unterhielten damit, in der kurzen Spielzeit, die ihnen zugestanden werden konnte, nicht nur die Gäste der Jubiläumsfeier, sondern auch zahlreiche Passanten, die interessiert stehen blieben, um den feinen Klängen zu lauschen.

Hernach übernahm wieder Herr Corvild die Bühne, nachdem die ‚Fäuste‘ mit viel Jubel und Beifall, verabschiedet worden waren.

Corvild: ‚Liebe Freunde, unser Ausflug geht nun weiter. Wir reisen nun gemeinsam zur Verlassenen Herberge in den Einsamen Landen! Dort gibt es von mir dann auch Bier und Erfrischungen.‘

An der besagten ‚Verlassenen Herberge‘ angekommen, hielt Corvild auch prompt sein Versprechen und liess Getränke an alle verteilen, die es bis hierher geschafft hatten, was von den Bewirteten mit einem spontanen Dankesfeuerwerk erwidert wurde.

Noch mehr wurde dann geböllert, als Herr Corvild einen kleinen Wettkampf ankündigte, der nun folgen sollte.

Corvild: ‚Nun machen wir unser erstes Spiel. Habt ihr alle ein Feuerwerk dabei? Wir machen ein Rennen zur Wetterspitze zu Pferd! Wer zuerst oben auf der Wetterspitze VOR Filbu ein Feuerwerk abfeuert hat gewonnen. Seid ihr alle bereit? 1..2..3…und los!‘

Alle sprangen sofort auf ihre Ponies, Pferde und Ziegen und preschten los in Richtung des mächtigen Bergs, um als Erster auf dessen Spitze anzukommen. Ein Bild für die Valar!

Hobbitherr Glantro war es dann, der als Sieger aus diesem Querfeldeinrennen hervorging, wie ich erfuhr, als ich als einer der Letzten auf dem Gipfel eintraf. Die ‚Fäustlinge‘ spielten da bereits ein Liedchen zu Ehren der Sieger und sorgten einmal mehr für beste Stimmung!

Auch die hauseigene Kapelle des ‚Stammtisch zum Efeubusch‘ die ‚Lindentaler Grünfinken‘, liessen sich dann nicht lumpen und gaben einige ihrer bekannten Lieder zum Besten, die natürlich bei ihrem eigenen Jubiläum nicht fehlen durften!

Dann ergriff Corvild wieder das Wort und verkündete das nächste Rennen:

Corvild: ‚Wir machen nun ein Rennen von hier aus zum Sippenhaus vom Efeubusch. Die Adressen ist Lindental, Kreidestraße 2. Wer zuerst beim Sippenhaus ankommt hat gewonnen!‘

Wieder kam ich als Letzter in der Südviertelsiedlung an. Es war aber auch ein sehr langer Weg gewesen, wie ich zu meiner Entschuldigung anführen muss. Jedenfalls waren die ‚Fäuste‘ schon wieder auf der Bühne aktiv und schon fast mit ihrem Auftritt durch. Filbu bestieg dann die Gartenbühne und bat alle zu einer gemeinsamen Skizze vor das Stammtisch-Smial.

Sehr beeindruckend gestalte sich das gezeichnete Bild, mit sovielen Gästen, wie sie wohl noch bei keiner vorherigen Jubiläumsfeier des Stammtisch, gezählt worden waren!

Es folgte dann die Siegerehrung samt Preisübergabe, an die Gewinner der einzelnen Rennspiele. Neben Glantro, Nieadis und Amanta, erhielt auch Herr Eikoweis, der als Erster das Sippensmial erreicht hatte, einen wertigen Preis in Form eines kleinen, lebenden Oliphanten! Alle bestaunten natürlich dieses kuriose Tier genauestens und gratulierten dem verblüfften Eikoweis zu so einem seltenen Begleiter.

Zum Abschluss durften die ‚Grünfinken‘ nocheinmal mit ihren tanzbaren Stücken begeistern. Dazu gehörten natürlich auch solche Klassiker, wie ‚Blau wie das Meer‘, ‚Am Brandywein-Ufer‘ und abschliessend die ‚Tischtanzpolka‘, die mangels vorhandener Tische, auf denen dazu bekanntlich immer getanzt werden sollte, kurzerhand zur ‚Bühnentanzpolka‘ umbenannt wurde. Ein fataler Fehler, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte!

Als nämlich auch Herr Craaco Birkenheim, dem ja unter anderen, auch der ominöse Beiname ‚Bühnenzerstörer‘ anhaftet, die Bretter des hölzernen Konstrukts betrat und seine ersten Tanzschritte ausführen wollte, zerbarst die Bühne mit einem lauten Krachen, in winzige Einzelteile. Zum Glück kam beim Einsturz niemand zu Schaden und lediglich zwei Beorninger verwandelten sich vor Schreck in Bären! Schon kurz danach konnten wieder alle herzhaft über diesen weiteren Fauxpas des Herrn Birkenheim lachen!

So endete diese achte Jubiläum des ‚Stammtisch zum Efeubusch‘, zwar um eine Gartenbühne ärmer, doch mit vielen erfreulichen, neuen Erinnerungen und Bildern im Kopf aller Mitfeiernden! Gratulation zum achtjährigrn Bestehen, von der gesamten Redaktion des ‚Boten‘, liebe Stammtischler! Auf die nächsten 8 Jahre!

Beuno Willowtree für den Auenland Boten

5 Gedanken zu „Achtjähriges Jubiläum des ‚Stammtisch zum Efeubusch‘ gefeiert!

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