Einsendung: ‚Möge die Hirsch-Schau beginnen!‘

Elbenherr Valimaro Taurthir von der Elbengemeinschaft Randir va Arda schickte unserer Redaktion eigens angefertigte Skizzen verschiedenster „Hirsch-Modelle„, die sich in seiner Sammlung befinden und die er unserer Leserschaft in Hinblick auf die vergangenen 11. Auenländer Pferderennen einsendete, um einmal für diese besonderen Reittiere zu werben und das Verständnis im Auenland für diese Tiere zu erhöhen, die man eben nicht nur jagen und ausnehmen, sondern auch als Freund gewinnen und zähmen kann.

Nun aber viel Vergnügen beim Sichten der Skizzen der sogenannten „Hirsch-Schau“ (Anmerk. der Red. Anspielung auf den Begriff „Heerschau“):

Der erste Hirsch, ein Nachthirsch aus den Hallen Felegoths des Nachtwaldes, trägt den Namen „Erenil“ und war zugleich das gewählte Reittier des Elbenherrn bei den diesjährigen Auenländern Pferderennen. Grenzerin Tulpeline Schweinepfote akzeptierte nach persönlicher Inspektion die eigens für das Hirschgeweih gefertigten Holzstücke und Valimaro setzte diese Erenil auf das Geweih, um die anderen Reiter und ihre Pferde und Ponys nicht zu verletzen.

Leider war dem Elbenherren das Glück diesmal nicht hold, sodass er auf Erenil bereits im Viertelfinale ausschied, vielleicht hat der Elb beim nächsten Mal mehr Glück beim Turnier oder wählt einen anderen Hirsch aus?

Der zweite Hirsch ist eigentlich streng genommen ein Elch, stammt aus den Wäldregionen um Thal und hört auf den Namen „Skyr“, was doch sehr zwergisch klingt, laut Valimaro auch eine Anspielung auf einen einstigen Weggefährten, der ihm diesen Elch nach seinem Dahinscheiden vermachte.

Dieses Hirsch-Modell konnte man auch am vergangenen Wochenende bei den Rennen sehen, Zwergenherr Krund, der ebenfalls in Gruppe C mit Elbenherr Valimaro um die Wette ritt, nennt einen derartigen Hirsch auch sein Eigen. Der weiße Hirsch des Elben trägt den Namen „Schnee“, was angesichts des weißen Fells wohl auch eine gute Namenswahl gewesen ist.

Modell Nummer fünf ähnelt dem Nachthirsch aus Felegoth und ist ein naher Verwandter von diesem, der gewöhnliche Grünwald-Hirsch, den Elbenherr Valimaro schon in jungen Jahren zähmte und ihm in Erinnerung an seinen Jugendfreund den Namen Baradan gab.

Dieser Hirsch, so sagt Valimaro, wird in seiner Heimat als „Prinz des Grünwaldes“ bezeichnet, da Elbenprinz Legolas aus dem Waldlandreich ein ähnliches Tier reitet, wenn ihr sich in seiner Heimat aufhält. Laut Valimaro ist dieser Hirsch sehr schnell und nicht für ein Rennen zugelassen, sodass er ihn wohl nicht wird einsetzen können. In Anlehnung an die Scheu und Wildheit dieses Tieres, gab Valimaro ihm den Namen „Gosto“, was in Elbensprache „Nimm dich in Acht“ bedeutet.

Reittier seiner Wal ist und bleibt aber dieser majestätische Waldhirsch, dessen Rasse als „Königselch“ im Grünwald bezeichnet wird, da sich diese Hirsche, so heißt es bei den Elben, ihren Reiter aussuchen und sich nicht von jedem zureiten lassen. Einzig König Thranduil besitzt einen gleichen Waldhirsch, dessen Linie wohl weit zurückreicht. Valimaro erhielt seinen Waldhirsch, der den Namen „Daro“ trägt, was soviel wie Ruhe und Gelassenheit bedeutet, als Geschenk vom König des Waldlandreiches, als er diesem einen Löwendienst bei der Verteidigung des Grünwaldes gegen dunkle Kreaturen erwies.

„Daro“ ist angeblich im Galopp und Trab so schnell, dass keine Ziege, kein Pony oder Pferd es mit ihm aufnehmen könnte, sodass wohl auch leider dieser Waldhirsch für das nächste Rennen im Auenland nicht infrage kommen wird.

Ein schönes Tier bleibt es allerdings, so wie alle seine Hirsche und Elche. Vielen Dank für die Einsendung deiner Skizzen.

Beriamond Bachufer für den Auenland Boten

Skizzen eingesendet von Valimaro Taurthir

8 Gedanken zu „Einsendung: ‚Möge die Hirsch-Schau beginnen!‘

  1. Oho, wusste garnicht, dass es soviele verschiedene Hirsche gibt! Danke, für die feine Vorstellung der Tiere, lieber Vali! 🙂

    Liken

  2. Wirklich majestätische Tiere, diese Hirsche. Man braucht aber extrabreite Stallboxen, mit den riesigen Geweihen, puh. An den Zacken kann man aber bestimmt wunderbar Laternen aufhängen, falls man mal nachts auf der Straße unterwegs ist. Und so Beutelchen mit Knabberkram!

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s