Grenzerbericht: Aardwulf in Bockland dingfest gemacht! (12.05.20)

Auch vorletzten Dienstag, trafen sich die ‚Grenzer des Auenlands‘ wieder an ihrem Hauptquartier, in der Südviertelsiedlung ‚Fuchskleve‘, um als Ansprechpartner für die hiesige Bevölkerung zu fungieren und selbiger bei ihren Problemen und Notfällen, zu Seite stehen zu können. Ab der obligatorischen achten Abendstunde, standen die Hauptmänner, Sundo und Kelko, samt ihrer tüchtigen Grenzertruppe – Keule bei Fuss – bereit und samelten ihre Gäste für eine Fahndungs-Exkursion gen Bockland…

Für diese Suchaktion nach dem Kriminellen Aardwulf, war Unauffälligkeit angesagt, weswegen die Grenzer auch auf ihre üblichen Uniformen verzichteten und in Zivil zur Grenzerstunde erschienen war, wie ich feststellen konnte, als ich nahezu pünktlich vor dem Hauptquartier eintraf. Die Beamten, Sundo, Faroweis und Irmeline, sowie die Besucher, Werro, Willobrand und Aubi, hatten sich – mehr oder weniger – geschickt getarnt und trugen allesamt Alltagsklamotten und von Sundo eigens angefertigte ‚Gamatschen‘, um später in Bockland nicht erkannt zu werden.

Als dann noch Hauptmann Kelko, Zwergenherr Kirgon und Beorningerfräulein Skaldiv – samt ihres treuen Hundes – zu uns hinzustiessen, hatten wir eine schlagkräftige Truppe zusammen, die dem gesuchten Berufsverbrecher die Stirn bieten konnte, sollten wir diesen tatsächlich aufspüren können.

Kurz danach traf auch noch Grenzerin Tulpeline Schweinepfote mit ihrer Grenzerhündin Carli ein, was unsere Hoffnungen nochmals in die Höhe schraubte, da die Hobbitdame ja bekanntlicherweise eine höchst erfahrene Ermittlerin der Grünfeldkompanie ist. Auch die Hunde von Tulpeline und Skaldiv, konnten natürlich als Spürnasen fungieren und mögliche Spuren Aardwulfs erschnüffeln.

Wir nahmen dann den Mietkarren bis Stock und begaben uns von dort zu Fuss in Richtung Bockland, wobei wir schonmal nach möglichen Spuren Ausschau hielten.

Nachdem wir schon kurz hinter dem Bocklandtor auf einen zerstörten Wagen gestossen waren, fanden wir wenig später weitere Zeichen der Zerstörung.

Sundo: „Beuno ist das hier öfters so mit umgefahrenen Wagen?“

Werro: „Sieht das hier immer so aus Beuno?“

Beuno: „Ja, wenn betrunken gefahren wird.“

Kelko: „Wer haut denn eine Laterne um?“

Aubi: „War das dieser Bösewicht?“

Skaldiv: „Die Bruchstelle ist auf Langenhöhe.“

Faroweis: „Mit Sicherheit!“

Skaldiv und Kirgon untersuchten die Bruchstelle genau und Tulpeline liess Carli das Holz beschnuppern, um eine eventuelle Spur zur Verfolgung aufnehmen zu können.

Irmeline: „Das ging sicher zu Bruch während sie den armen Herrn Stockfisch reingezerrt haben.“

Sundo: „Aard hat einen Bidenhänder, wie sieht denn die Bruchstelle aus?“

Faroweis: „Eim gerader Schlag.“

Kirgon: „Der Pfahl wurde mit Gewalt umgehauen, aber nicht mit einer Axt.“

Kelko: „Bei den Häusern dahinten sieht alles ordentlich aus. Keine Beschädigungen.“

In diesem Moment schlug Carli ein Kläffen an, das bedeutete, dass sie tatsächlich eine Spur gewittert hatte. Allerdings wies die tüchtige Hündin in die entgegengesetzte Richtung, zurück zum Bocklandtor.

Faroweis: „Oha! Mal schauen was vor dem Tor so vorgeht.“

Carli war nicht zu täuschen und stöberte nahe der Hecke vor dem Tor, einen Langen auf, der sich dort anscheinend zu verstecken versuchte.

Faroweis: „Da..da ist Aardwulf!“

Kelko: „Schaut mal, wer da rumlungert!“

Faroweis: „Kirgon, hinter Aardwulf, schnell!“

Aardwulf: „Guten Abend.“

Kelko: „Was treibt dich zum Bockland?“

Irmeline: „Was habt Ihr mit dem Herrn Stockfgisch gemacht!?“

Aardwulf: „Ich bin in offizeller Mission hier.“

Aardwulf, der rasch von uns umzingelt worden war, gab dann eine hahnebüchende Geschichte zum Besten, nach welcher er als ‚Schuldeneintreiber‘ hier war und sogar Referenzen dafür hätte. Die Papiere konnten nach eingehender Prüfung jedoch nicht als ‚echt‘ erkannt werden und glichen eher einer miserablen Fälschung, die von einem Inkasso Büro im Armenviertel von Bree stammten. Auch den Vorfall mit der Entführung und dem Angriff auf Grenzer Faroweis, versuchte der glattzüngige Gauner herunterzuspielen.

Aardwulf: „Oh, es war ein kleines Handgemenge mit dem Fischer, und da ist mir jemand in den Schlag gelaufen…. ich hab mich dann aber entschuldigt. War diese ‚Frosch‘, der da im Gasthaus umfiel ein Grenzer? Der roch wie eine Backstube, dachte es wär der Bäcker.“

Kelko: „Aardwulf, du warst also in Stock?“

Aardwulf: „Also, ich habe den Brief jemandem auf der Brücke präsentiert, der meinte ich kann ruhig hingehen wo ich will.“

Kelko: „Damit hat er gegen das Aufenhaltsverbot im Auenland verstoßen, das noch gegen ihn besteht! Und wo ist der Fischer, Aardwulf?“

Aardwulf: „Der Fischer, den hab ich zum Aderlass im Armenviertel abgegeben.“

Es folgten weitere Diskussionen und Beleidigungen gegen die Grenzer, die besonders gegen Faroweis gerichtet waren, sodass es schliesslich zu einem Handgemenge zwischen Aardwulf und dem Grenzerausbilder kam. Bevor noch jemand eingreifen konnte, kam es zu einem kurzen Schlagabtausch.

Faroweis wurde dabei kurzzeitig niedergeschlagen, wobei er aber glücklicherweise nicht verletzt wurde. Kirgon und Kelko, nahmen Aardwulf in den Schwitzkasten bis dieser sich wieder beruhigt hatte. Wir halfen Faroweis wieder auf die Beine, der komischerweise garnicht wütend wirkte.

Bald wurde klar, warum der Grenzer und Backstubenbesitzer, sich so seltsam verhielt, als er ein Törtchen aus seinem Bündel zog und es Aardwulf zur Versöhnung anbot. Dieser zeigte sich zwar leicht verblüfft, ob dieser Geste, verschlang die Süssigkeit dann aber heisshungrig. Er ahnte nicht, dass der listige Faroweis das Törtchen vorab mit Schlafmittel präpariert hatte! Schon nach wenigen Sekunden fiel Aardwulf schnarchend ins Gras und konnte von Kirgon und Aubi, mit einem Seil gefesselt werden.

Kelko beschloss, den Delinquenten zunächst in die Zelle in Dachsbauten zu verfrachten, bevor Ermittlungen in Bree aufgenommen werden konnten und Aardwulf ebenfalls dorthin gebracht würde.

Kirgon: „Ich werde der Wache in Bree Bescheid geben, damit sie das „Inkassobüro“ schonmal untersuchen.“

So endete diese Grenzerstunde höchst erfolgreich und Kelko schickte alle Besucher auf ihre jeweiligen Heimwege, während sich die Grenzer des Transports von Aardwulf annahmen und ihn in Dachsbauten zunächst der Bewachung durch Tulpeline unterstellten. Man darf gespannt sein, wie es in diesem Fall weitergehen wir!

Beuno Willowtree für den Auenland Boten

6 Gedanken zu „Grenzerbericht: Aardwulf in Bockland dingfest gemacht! (12.05.20)

  1. Der hat meinen Faro gehauen, ich besuche den mal im Gefängnis und leihe mir Omas Nudeljolz aus oder noch besser, ich sage ihr, sie soll den mal besuchen

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    1. Ich kann dir auch gerne die Pfanne aus Zwergenfertigung leihen, inklusive einer Bedienungsanleitung von Stepfusia. 🙂

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  2. Ja, das war ein interessantes Erlebnis War froh dass ich grad mal da war und helfen konnte.
    Habe den Kerl zusammen mit Tulpeline und Frollein Skaldiv in Dachsbauten in die Zelle eingeliefert. Er war soweit recht brav *tätschelt seine Axt*

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