Grenzerbericht: Suchaktion im Fall ‚Aardwulf‘ in Bree durchgeführt! (19.05.20)

Statt eine reguläre Grenzerstunde abzuhalten, hatten die ‚Grenzer des Auenlands‘ am vergangenen Dienstag, eine Exkursion gen Bree geplant, wo der mysteriösen Entführung eines Fischers aus Stock nachgegangen werden sollte. Treffpunkt war dafür, ab der achten Abendstunde, am Westtor des Städtchens Bree.

Während Hauptmann Sundo daheim geblieben war, um etwaigen Kunden zur Seite stehen zu können, traf sich eine erfreulich grosse Gruppe von Grenzern und Helfern, unter der Leitung von Hauptmann Kelko am vereinbarten Treffpunkt. Kelko hatte auch seinen einheimischen Informanten, Hobbitherrn Schrogo, hinzugebeten, der sich in Bree bestens auskannte. Neben diesen beiden, waren auch die Grenzer, Irmeline, Tulpeline und Faroweis, vor Ort, wie auch wir Zivilisten, Werro, Willobrand, Ruhmbert, Bango, meine Wenigkeit, Beuno Willowtree und die Fräuleins, Skaldiv und Magritta. Eine sehr ansehnliche Suchtruppe, zudem Skaldiv und Tulpeline, auch ihre Hunde, Lindemann und Carli, dabei hatten, die vielleicht eine Hilfe sein konnten. Zunächst erstattete aber die Grenzerin der ‚Grünfeldkompanie‘, Tulpeline Schweinepfote, in deren Zelle in Dachsbauten der Delinquent Aardwulf ja einsass, Bericht über den der Entführung verdächtigen Gauner.

Tulpeline: „Darf ich meinen Bericht zu Aardwulf abgeben? Also folgendes: Aardwulf ist immer äusserst freundlich zu mir. Schon fast unheimlich freundlich. Und er sagt, dass nur ich nett sei und alle anderen Grenzer seien garstig und gemein zu ihm. Und das er immer für Dinge beschuldigt werde, die er nie gemacht hätte. Wenn ihr meine Meinung hören wollt: Er versucht sicher Unfriede zu stiften. Ich finde wir sollten nicht auf ihn hören.“

Dann holte Tulpeline einen Briefumschalg hervor und reichte ihn Kelko, mit dem vermerk, dass dieser von Aardwulf stammte.

Tulpeline: „Darauf ist wohl eine Adresse aus dem Armenviertel. Ich weiss nicht wo diese Strasse hier in Bree ist. Er schreibt Briefe hierher nach Bree und dies hier ist einer der Briefe, die ich gelesen habe. Hier steht drin, dass alles ein Missverständniss sei und er festgehalten wird. Und das er hofft, dass ‚jemand‘ wohl auf sei, aber da sind keine Namen.“

Kelko lobte Tulpeline für diese gute Ermittlungsarbeit, da wir nun endlich einen ersten Anhaltspunkt auf den möglichen Aufenthaltsort des Verschwundenen stocker Fischers hatten. Nachdem Kelko und Faroweis die Adresse auf dem Umschalg studiert hatten, staunten sie nicht schlecht, dass der Brief an das ‚Inkassounternehmen‘ ging, für welches Aardwulf angeblich tätig war, wie er bei seiner Festnahme behauptet hatte. Dazu hatte Schrogo dann noch interessante Anmerkungen zu machen.

Schrogo: „Also, ich hab versucht, rauszubekommen was es mit dem sogenannten ‚Inkassobüro‘ auf sich hat. Sundo hatte mir da was geschrieben, ich solle mich mal umhören. Also dem Zettel nach hatte dieser Hobbit aus Stock hier Spielschulden bei denen.“

Dies war natürlich ein weiteres wichtiges Puzzlestück, da wir nun ein mögliches Motiv für die Entführung des Fischers hatten. Der nächste logische Schritt war nun, das Haus aufzusuchen, dessen Adresse auf Tulpelines Briefumschlag stand. Etwas übereilt rannte die Truppe dann, angeführt von Grenzerausbilder Faroweis, Richtung Armenviertel los, ohne sich vorher zu besprechen, oder einen Plan festzulegen. Zum Glück hatte dieses kopflose Vorgehen keine Konsequenzen und wir fanden und erreichten das Haus des ‚Inkassobüros‘ letztendlich ohne grössere Probleme. Die leicht verärgerte Tulpeline, machte dann noch eine süffisante Bemerkung, bevor Faroweis an die Tür klopfen konnte.

Tulpeline: „Ich wollte noch sagen, dass wir vorsichtig sein sollten. Die Briefe könnten auch eine FALLE sein!“

Irmeline: „Wir haben ja Frau Skaldiv, die wird sicher alle Hobbits verteidigen.“

Willobrand: „Wir sollten uns gut in Acht nehmen. Das Amenviertel ist sicher nicht ungefährlich.“

Nach diesen Sätzen waren alle dann sogar halbwegs erleichtert, als nach heftigen Klopfen, Rufen und Türrütteln, der Grenzer, niemand öffnete, oder auch nur antwortete. Auch die Befragung der abgerissenen, vierschrötigen Passanten, die uns alle misstrauisch und teilweise sogar hasserfüllt, bei unserem Tun angestarrt hatten, brachte ’nullkommanix‘, da diese sich schlicht weigerten, überhaupt mit den Grenzern zu reden. So standen wir quasi wieder mit leeren Händen da, da wir auch keine Gegenstände des Fischers hatten, mit denen die Hunde die Spur des Hobbits hätten aufnehmen können.

Beuno: „Also meinst du, der Fischer hatte Schulden und wurde deswegen entführt, Schrogo?“

Schrogo: „Also das hat doch zumindest der Aard behauptet. Faro weiss da bestimmt mehr. Der Fischer wusste bestimmt nicht dass ihm sowas widerfährt.“

Tulpeline: „Ich kenne mich halt leider hier in Bree so gut wie gar nicht aus. Von daher kann ich nicht wirklich helfen.“

Willobrand: „Vielleicht sollten wir im Pony nachfragen?“

Magritta: „Vielleicht könnten wir in der Zwischenzeit hier rumfragen.“

Kelko: „Herr Stockfisch kann auch schon außerhalb von Bree sein.“

Tulpeline: „Du meinst also, wir haben kaum eine Chance den Fischer zu finden?“

Schrogo: „Also es gibt gerade im Süden eine Baustelle, die brauchen gerade viele Ziegel.“

Skaldiv: „Das klingt nach einer Möglichkeit, den Herrn Fischer auszubeuten.“

Schrogo: „Wie heisst die? Dornlags Baustelle? Die ist wohl drausen im Süden. Da schaffen wir es heute aber nicht mehr hin, ich würde empfehlen in Stadel unterzukommen.“

Dieser Vorschlag wurde dann auch einhellig angenommen, da alle schon leicht hungrig und müde waren. So traten wir den kurzen Weg gen Stadel an, wo Herr Schrogo gute Beziehungen hatte und uns allen einen Schlafplatz vermitteln konnte. Man wird sehen, ob wir bei der Suche das nächste Mal erfolgreicher sein werden. Man kann es nur für den Herrn ‚Stockfisch‘ hoffen.

Beuno Willowtree für den Auenland Boten

7 Gedanken zu „Grenzerbericht: Suchaktion im Fall ‚Aardwulf‘ in Bree durchgeführt! (19.05.20)

  1. Hobbits, die Spielschulden in Bree haben? Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor? Wurde schon im Eiskeller des Fischers nachgesehen? Vielleicht hockt er ja nackt und bibbernd auf einem Karpfen und wartet auf Rettung?

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  2. Huiii, da habt ihr Hobbits euch aber auf eine Abenteuerreise begeben und eine gefährliche noch dazu! Ich hoffe ihr findet bald euren Fischer aus Stock. Wenn ihr in Bree Hilfe braucht, fragt ruhig bei den Wintermonds nach.

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