Durch Moria! (Teil 2)

Geführte Wanderung durch die Hallen von Khazad-dûm

Heute werde ich euch vom zweiten Teil der Wanderung durch Moria berichten! Wie ich schon im ersten Teil sagte, waren die Minen gar nicht so schrecklich, wie es in den Erzählungen immer heißt. Und wie der Herr Prallwams richtig bemerkte, waren die meisten Wege in besserem Zustand als die Straßen in Michelbinge.

Damit ihr die Geschichte besser nachvollziehen könnt, zeige ich euch noch einmal die Karten, auf denen ich unseren Weg eingezeichnet habe, diesmal aber nur die beiden, auf denen die Strecke zu sehen ist, über die ich heute berichten will.

Der letzte Teil der Reisebeschreibung endete damit, dass wir eine große Halle, die 21. Halle, betraten und alle über die Größe und die einstige Pracht staunten, deren Reste man trotz aller Plünderungen durch die Orks immer noch erkennen konnte.

Belsaia: Sie hatten die ehemals bewohnten Teile Morias erreicht und waren jetzt in der 21. Halle. Aber das wussten sie damals noch nicht.
Kirgon: Das ist die 21. Halle.
Suralin: Was für ein Anblick!
Yome: Uiiii!
Tulpeline: Huiii, so gross!
Belsaia: Für meinen kurzen Moment ließ Gandalf das Licht aus seinem Stab hell erstrahlen und sie konnten eine riesige Halle erkennen.
Suralin: Willkommen in der 21. Halle!
Belsaia: Viele mächtige Säulen trugen ein Dach hoch oben über ihnen.
Yome: Toll!
Belsaia: Die Halle hatte drei weitere Eingänge: einer vor ihnen im Osten und je einer an der nördlichen und südlichen Seite der Halle.
Kirgon: Ich sag ja, von wegen Mine … tsk!

Wir suchten uns einen einigermaßen geschützen Platz und gönnten sowohl uns als auch unseren müden Füßen eine Pause. Frau Belsaia gab Fräulein Yome eine kühlende Salbe, da ihre Füße am meisten gelitten hatten. Während dessen erzählte sie weiter von den Erlebnissen der Ringgefährten.

Belsaia: Gandalf meinte, dass sie in den oberen Bereichen sein müssten wo es auch Schächte gibt, die das Tageslicht einlassen. Aber weil draußen jetzt Nacht war, konnten sie nichts erkennen. Deshalb beschlossen sie, hier bis zum Morgengrauen zu rasten. Sie drängten sich in einer Ecke der Halle zusammen, um sich vor der Zugluft zu schützen. Die Stimmung war gedrückt und jeder hing seinen eigenen düsteren Gedanken nach.
Belsaia (lachend): Bis Sam meinte, dass eine gewaltige Schar von Zwergen über fünfhundert Jahre eifriger als die Dachse gebuddelt haben muss.
Dann fragte er noch wofür das Ganze gut gewesen sei; in diesen dunklen Höhlen haben die Zwerge doch gewiss nicht gewohnt. »Das sind keine Höhlen«, antwortete Gimli. »Dies ist das große Reich und die Stadt Zwergenbinge. Und einstmals war es hier nicht dunkel, sondern voller Licht und Glanz.«
Kirgon (in sich hineinlachend): So ist es! Gimli hatte völlig recht.
Belsaia: Gimli erhob sich und stimmte ein Lied über Aufstieg und Fall von Khazad-dûm an. Sam fragte noch einiges weiter nach den Schätzen von Moria, aber Gimli blieb stumm.
Torbol: Ja, inzwischen ist wenigstens Licht an, da macht das gleich viel mehr her.
Belsaia: Gandalf antwortete, das heute keine Edelsteine aufgehäuft herum liegen, da die Orks Moria mehrfach geplündert haben. Sam fragt, warum die Zwerge dann unbedingt zurückkehren wollen.
Torbol: Das würd mich auch mal interessieren.
Belsaia: Wieder antwortete Gandalf: »Wegen Mithril. Morias Reichtum beruhte nicht auf Gold und Edelsteinen, dem Spielzeug der Zwerge; und nicht auf Eisen, ihrem Diener.« Hier und sonst nirgends in der Welt wurde Mithril gefunden, das Moria- oder Wahrsilber. Sein Wert betrug das Zehnfache von Gold und ist heute unermesslich.
Torbol (staunend): Uuuuhhhh.
Belsaia: Elben machten daraus Itildin, Mondfunke, wie ihr auf der Tür gesehen habt. Aber die Orks haben fast alles, was die Zwerge ans Licht brachten, geraubt und als Tribut an Sauron abgeliefert.
Kirgon: Ja, Mithril ist mehr als wertvoll.
Torbol: Mist!
Belsaia: Bilbo hatte einen Harnisch aus Mithril von Thorin, der nun seit Jahren im Mathomhaus in Michelbinge verstaubt. Hier schreckte Gimli auf: »Was?! Ein Panzerhemd aus Moria-Silber? Das war ein wahrhaft königliches Geschenk!« »Ja«, sagte Gandalf. »Ich habe es Bilbo nie gesagt, aber der Harnisch war mehr wert als das ganze Auenland und alles darinnen.«
Torbol: Pfffft!
Kirgon: Hehe… genau.
Belsaia: Frodo sagte nicht, tastete aber nach dem Kettenhemd unter seinem Wams. Nun breitete sich wieder ein tiefes Schweigen aus und einer nach dem anderen fiel in den Schlaf.

Die Gefährten schliefen bis zum Morgengrauen, wobei immer abwechselnd einer wachte. Nach einem kargen Frühstück brachen sie in Richtung nördlicher Torbogen auf. Wir wandten uns jetzt auch dem nördlichen Gang zu, dabei fiel mir auf, dass die Zwerge unserer Gruppe immer stiller wurden.

Kirgon: Wir nähern uns einem traurigen Ort.
Belsaia: Sie befanden sich in einem breiten Gang und der Lichtschein wurde stärker, Zu ihrer Rechten sahen sie eine Türöffnung, durch die das Licht fiel.
Torbol: Kommen wir zur leeren Schatzkammer?
Belsaia: Sie betraten den Raum, der nur schwach erhellt war. Aber für ihre an die Dunkelheit gewöhnten Augen erschien er blendend hell.
Ihre Füße wirbelten eine dicke Staubschicht auf und das Licht fiel aus einem Schacht an der Ostwand auf eine länglichen Block in der Mitte des Raumes, auf dem eine weiße Steinplatte lag. »Das sieht wie ein Grab aus«, murmelte Frodo und Gandalf trat neben ihn, um die Runen auf der Platte zu entziffern.

Kirgon trauert um Balin.
Belsaia: BALIN FUNDINS SOHN / HERR VON MORIA. Das waren die Worte, die in den Sprachen der Menschen und Zwerge auf der Steinplatte standen. Sie hatten Balins Grab gefunden, der Versuch der Zwerge Moria erneut zu besiedeln war gescheitert.

Linchen, unser vorlauter Twien, war inzwischen auf das Grab geklettert und hampelte dort herum und wurde dafür gleich von den anderen Hobbits gerügt.

Yome: Das macht man doch nicht!
Torbol (grummelnd): Runter da Linchen! Das ist Majestätsbleidigung und Grabruhestörung!
Kirgon: Ja, es wäre sehr freundlich wenn Ihr da heruntergehen würdet!
Linchen: Oops!
Torbol: Unmöglich manche Leute, kein Wunder das wir da in Bruchtal plötzlich Hausverbot hatten.

Nachdem nun die Grabruhe wiederhergestellt war, gedachten wir der gefallenen Zwerge. Dann erzählte unsere gut informierte Elbin, dass dies die Kammer von Mazarbul war, in der wir uns befanden. Die Ringgefährten fanden damals nicht nur das Grab Balins, sondern auch die Aufzeichnungen der Zwerge, die allerdings schon stark gelitten hatten. Frodo und seine Begleiter wollten die Kammer gerade verlassen, als sie ein rollendes Bumm hörten, wie von einer gewaltigen Trommel, die von den Wänden verstärkt wurde. Dann wieder: Dum – bumm – dum. Und dann kamen die Orks …

Belsaia: Sie waren in der Kammer gefangen und mussten sich gegen Orks und Höhlentrolle verteidigen. Ein Anführer der Orks rammte Frodo mit seinem Speer an die Wand. Sam zerschlug mit seiner Klinge der Speerschaft und Aragorn hieb dem Ork den Schädel entzwei. Die anderen Angreifer zogen sich aus der Kammer zurück und Gandalf rief den Gefährten zu, aus Kammer zu fliehen.
Kirgon: Ja, es war ein wahrlich heroisches Gefecht.
Belsaia: Wir gehen durch die Tür, durch die wir auch gekommen sind. Alle anderen sind verschüttet.
Torbol: Nur gut, dass WIR wieder hinaus können!
Belsaia: Sie rannten durch die Tür an der Ostseite. Aragorn trug Frodo, der immer noch bewusstlos war. »Mir fehlt nichts. Setz mich ab, ich kann laufen.« keuchte Frodo. Gandalf hielt den Feind auf, während die anderen die Treppe abwärts flohen. Das schaffte er nur unter Aufbietung aller Kräfte, weil er auf einen mächtigen Gegner traf. Etwas, das er bisher noch nicht kannte. Dabei stürzte die östliche Tür und vermutlich auch das Dach der Kammer ein und Gandalf polterte die Treppe herunter.

Der Weg, den die Ringgefährten nahmen, war für uns versperrt, da einmal der Ausgang verschüttet und nach den Erzählungen auch eine nachfolgende Treppe zerstört waren. Deshalb wandten wir und nach Norden, wo ein recht bequemer Weg Richtung Ausgang führen sollte.

Nach kurzer Wanderung kamen wir an eine große Kreuzung zweier Straßen. Hier lagerten auch einige Zwerge und das hieß für uns, dass wir hier wieder eine Pause in sicherer Umgebung einlegen konnten. Hier gab es nicht nur reichlich zu Essen und etliche Humpen guten Zwergenbieres, sondern auch Musik. Fräulein Yome und der Herr Suralin nutzten die Gelegenheit und spielten eine flotte Weise.

Dann brachen wir wieder auf und wanderten gen Osten. Frau Belsaia erzählte uns, wie es den Gefährten auf ihrer Flucht erging.

Belsaia: Nachdem sie etwa eine Stunde gelaufen waren und etwa eine Meile oder etwas mehr von der Kammer entfernt waren, ließ Gandalf die Gruppe anhalten. Der Kampf in der Kammer hatte ihn so erschöpft, dass er eine Pause brauchte. Er freute sich Frodo lebend zu sehen. Nach dem Stoß glaubte er Aragorn trüge einen tapferen aber toten Hobbit.
Frodo sagte: »Ich lebe und bin heil, glaube ich. Ich habe blaue Flecken und Schmerzen, aber es sit nicht so schlimm.« »An dir ist mehr dran, als das Auge sieht.«, sagte Gandalf. Frodo fragte sich, ob diese Bemerkung mehr bedeutete, als sie ausdrückte.
Sie gingen jetzt wieder weiter.

Wir wanderten weiter und jetzt wurde es immer dunkler und der Weg war auch nicht mehr so bequem, wie bisher.

Linchen: Ich bekomme gleich nen Höhlenkoller.
Torbol: Hihi.
Torbol (angeekelt): Ich bin grad auf ’ne Leiche getreten.
Belsaia: Igitt, pass doch auf, wo du hintrittst!
Torbol (maulend): Man sieht ja nichts!
Belsaia: Sagt mal, haben alle von euch eine minentaugliche Reitziege dabei?
Suralin: Aber ja.
Kirgon: Natürlich!
Torbol: Äh, ich leih mir eine bei den Zwergen da.
Tulpeline: Die Zwerge hier haben sicher was.
Torbol tischt den Zwergen eine unglaubliche Lügengeschichte auf.
Tulpeline: Vielen Dank!

Nachdem alle mit Reitziegen ausgestattet waren, zogen wir weiter. Auf dem vor uns liegenden Wegstück gab es nicht viel zu sehen, aber die Ziegen kannten den Weg und fanden immer sicheren Tritt. Wir kamen schnell voran, was ich in dieser finsteren und unheimlichen Umgebung nur begrüßen konnte.

Belsaia: Gimli sah weiter vor ein Licht. es war aber kein Tageslicht.
»Ghásh«, murmelte Gandalf und fragte sich, ob das die Orks gemeint hatten. Sie gingen weiter nach unten und kamen im östlichen Teil einer Halle an, die Gandalf als die zweite Halle erkannte. Sie war groß, der westliche Teil verlor sich im Dunkel. in der Mitte waren Reihen riesiger Säulen, die wie Bäume gehauen waren. Am Fuß zweier dieser Säulen zog sich ein Spalt quer durch die Halle, aus dem der Feuerschein kam.
Gandalf meinte, dass das eine Teufelei sei, mit der sie in eine Falle geraten wären, wenn sie die Halle über den Hauptgang an der westlichen Seite betreten hätten. Aber jetzt waren die Gefährten auf der östlichen Seite des Spalts und für den Moment vor ihren Verfolgern sicher.

Auch wir kamen jetzt in diese Halle und auch wir waren auf der richtigen Seite der Spalte. Die riesigen steinernen Bäume waren wirklich beeindruckend. Als das Alles noch von den Zwergen bewohnt war, muss es prächtig ausgesehen haben!

Belsaia: Gandalf trieb die Gruppe an: »Schaut nach vorn. Die Brücke ist nahe. Sie ist gefährlich und schmal.« Die Brücke über den Abgrund wurde von den Zwergen als Verteidigung angelegt, falls ein Feind jemals die erste Halle einnehmen sollte.
Kirgon: Ja, für zwergische Verhältnisse wirklich schmal.
Belsaia: Sie war ohne Randsteine oder Geländer und überspannte den Abgrund in einem einzigen großen Bogen von etwa 50 Fuß.
Sie konnten die Brücke nur einer nach dem anderen überschreiten. Gandalf blieb am Rand stehen und schickte die anderen vor.

Wir besichtigten die Reste der Brücke auch. Ich blieb dann noch etwas länger am Abgrund stehen. Es war wirklich gruselig!

Während Belsaia von den schrecklichen Ereignissen berichtete, die die Ringgefährten an dieser Stelle überraschten, nutzen die anderen die Pause, um sich an den verbliebenen Resten des letzten Picknicks zu stärken.

Belsaia: Gandalf trieb die Gruppe an: »Schaut nach vorn. Die Brücke ist nahe. Sie ist gefährlich und schmal.«
Die Brücke über den Abgrund wurde von den Zwergen als Verteidigung angelegt, falls ein Feind jemals die erste Halle einnehmen sollte.

Kirgon: Ja, für zwergische Verhältnisse wirklich schmal.
Belsaia: Sie war ohne Randsteine oder Geländer und überspannte den Abgrund in einem einzigen großen Bogen von etwa 50 Fuß.
Sie konnten die Brücke nur einer nach dem anderen überschreiten. Gandalf blieb am Rand stehen und schickte die anderen vor.

Tulpeline: Ist mir unangenehm, auf dieser instabilen Brücke.
Belsaia: Pfeile flogen über den Spalt. Einer durchbohrte Gandalfs Hut und ein anderer prallte an Frodo ab. Legolas spannte gerade den Bogen, als ihm der Pfeil aus der Hand fiel und er einen Schreckensschrei ausstieß. Zwei große Trolle erschienen und schleuderten große Steinplatten als Laufbretter über den Spalt. Aber das war es nicht, was den Elb mit Entsetzen erfüllte.
Etwas kam hinter ihnen heran. Ein großer Schatten in dessen Mitte sich ein dunkler Umriss einer Gestalt abzeichnete. Macht und Schrecken schienen von ihm auszugehen. In der Rechten war ein Schwert aus Feuer und in der Linke eine Peitsche mit vielen Riemen.

Kirgon (erschauernd): Der Balrog!
Belsaia: Durins Fluch!
Boromir blies in sein Horn und für einen Moment erstarrten die Orks und Trolle. Aber als das Echo verklungen war stürmten sie wieder vor.
»Über die Brücke!« rief Gandalf. »Flieht! Das ist ein Feind gegen den ihr alle nichts ausrichten könnt.« Der Balrog erreichte die Brücke. Gandalf stand in der Mitte und stütze sich auf seinen Stab. In seiner Rechten glänzte Glamdring.
»DU KANNST NICHT VORBEI!«

Belsaia zeigte uns dann noch ein Bild von diesem fürchterlichen Wesen.

Belsaia: Das Feuerschwert und Glamdring schlugen klirrend aufeinander und das Schwert des Balrog flog, in Stücke zerschmolzen, in die Höhe. Aragorn und Boromir stürmten auf die Brücke, um Gandalf zu helfen. In diesem Moment schlug er er seinen Stab mit einem lauten Ruf vor sich auf die Brücke. Der Stab zerbrach und fiel ihm aus der Hand. Eine blendendweiße Feuerwand stieg vor ihm auf und die Brücke barst genau unter den Füßen des Balrog. Mit einem entsetzlichen Aufschrei stürzte der Balrog in den Abgrund. Doch im Fallen schwang er seine Peitsche und die Riemen wickelten sich um das Knie des Zauberers.
Gandalf schwankte und fiel. »Flieht, Ihr Narren!«, schrie er.
Dann war er weg.

Die Feuer erloschen und es wurde völlig dunkel. Die Gefährten standen vor Entsetzen wie angewurzelt und starrten in den Abgrund.
»Kommt! Ich werde Euch führen!«, rief Aragorn. »Wir müssen seinem letzten Befehl gehorchen!«
Sie stolperten wie wild die große Treppe hinauf und kamen in einen breiten widerhallenden Gang.

Mit diesen Worten brachen auch wir wieder auf und marschierten, noch immer von der Geschichte beeindruckt, durch die erste Halle.

Während wir gemütlich wanderten, berichtete Belsaia über die letzten Minuten der Gefährten in den Minen. Diese rannten durch eine Halle, in die Tageslicht durch hohe Fenster an der Ostseite eindrang. – Das war dieselbe, die wir jetzt durchschritten. Anders, als damals mussten wir uns nicht mit einer Orkwache herumschlagen. Und dann waren auch wir wieder draußen: Plötzlich offneten sich die großen Tore vor uns, ein Bogen aus blendendem Licht! Wir brauchten einen Moment, bis sich die Augen wieder an das Tageslicht gewöhnt hatten.

Belsaia: Sie waren im Schattenbachtal. Es war eine Stunde nach Mittag.
Die Gefährten trauerten um Gandalf. Aber sie konnten nicht länger bleiben. Sie standen auf und schauten sich um.Im Norden endete das Tal in einer schattigen Schlucht zwischen zwei großen Armen des Gebirges, über denen sich drei schimmernde, weiße Gipfel erhoben:
Celebdil, Fanuidhol und Caradhras, die Berge von Moria.

Belsaia: Weniger als eine Meile und etwas unter ihnen lag ein See.
Er war lang und oval geformt und obwohl sein Ende nicht mehr im Schatten lag, war das Wasser dunkel. Ein tiefes Blau, wie einb klarer Abendhimmel. Seine Oberfläche war glatt und still.

Yome (allen zuwinkend): Für uns endet hier die Reise. Habt noch viel Spaß!
Belsaia: »Dort liegt der Spiegelsee, der tiefe Kheled-zâram!«, sagt Gimli traurig. Die Gefährten gingen schweigend den Weg hinunter zum See.
Kirgon (sich verbeugend): Bis bald Yome.
Belsaia: Unsere Reise ist heute hier zu Ende Yome.
Ich hoffe ihr hatte alle Spaß an der Wanderung, auch wenn die Geschichte ein trauriges Ende nahm.

Damit und mit einem Blick auf den Spiegelsee verabschiedeten wir uns von unserer Führerin.

Sebylla Silberdistel für den Auenland Boten

7 Gedanken zu „Durch Moria! (Teil 2)

  1. Grossartige Fortsetzung, Seby! Gut, dass alles so genau überliefert wurde, was die Gefährten so gesagt hatten damals. 🙂

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  2. Oh ja…. ein sehr schöner Bericht Sebylla. Ich bin gern in Khazad Dûm und einst wird es wieder so schön sein wie zu Durins Zeiten.

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  3. Ein toller Bericht, danke Bylla. Aber dass Du so mutig bist mit nach Khazad Dum zu gehen und durch bis zum Kheled Zaram, alle Achtung.

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    1. Ach so mutig bin ich gar nicht. Einmal haben die anderen gedacht ich bin verloren gegangen und wollten mich schon suchen. Dabei hab ich mich nur ganz dicht bei der Belsaia gehalten, so dicht dass ich nicht mehr zu sehen war. 🙂

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