Fräulein Skaldivs Honigkuchen

Alle Bewohner des Südviertels kennen das nette Beorniger Fräulein Skaldiv. Und die Gute war so lieb, mir für den Auenland Boten das Original-Rezept für Honigkuchen nach Beorniger Art zu überlassen.

Was braucht Ihr:

1 Krug flüssiger Honig (400g)  Plus etwas Honig für oben drauf

1 Schüssel Mehl (400 g)

1 Stück warme Butter (125 g)

1 Prise Salz

Je eine gute Prise von:

  • Nelke
  • Piment
  • Muskatnuss
  • Kardamon
  • Ingwer
  • Anis

1 Teföffel Zimt

2 Eier

1 leicht gehäufter Teelöffel Pottasche (Ersatzweise 2 TL Backpulver)

1 wenig  Natron(5 g)

2 Esslöffel Milch

3 Esslöffel Krümelkandis

Was müsst Ihr tun:

Zuerst macht Ihr den Honig warm bis er ganz flüssig ist, aber nicht kochen, weil dann schmeckt der Kuchen nachher nicht! Und dann mischt Ihr das Mehl in den Honig und knetet alles gut durch. Das ganze verpackt Ihr dann in einem luftdichten Gefäß und stelle es 2 Wochen lang in ein Kühlhaus. Ja das habt Ihr richtig gelesen. Die Beorninger machen das immer wieder neu jeden Tag und haben so auch immer was da, das zwei Wochen schon kühl gelagert hat. Dann und nur dann wird der Honigkuchen auch richtig gut.

Am Backtag holt Ihr den gelagerten Teig aus dem Kühlhaus und lasst ihn erst einmal aufwärmen, bis er Smialtemperatur erreicht hat.

Dann kommt das Kneten. Alle anderen Zutaten werden sorgfältigst in den Teig eingeknetet, bis auf den Kandis, der kommt erst ganz kurz vor dem Backen dazu. Die Pottasche und das Natron löst Ihr am besten in der Milch auf, dann vermischt es sich gut mit dem Vorteig. Der Teig muss richtig schön gleichmäßig und geschmeidig werden.

Wenn es soweit ist, hebt Ihr den Kandis unter den Teig und fettet die Backform gut aus. Den Backofen heizt ihr auf nicht all zu hohe Temperatur an (175 Grad Umluft). Der Kuchen bleibt eine ganze und eine Viertelstunde im Ofen und danach erst noch eine weitere viertel Stunde in der Backform.

Dann könnt Ihr ihn genießen.

Guten Appetit

Mairad Birnhaag für den Auenland Boten

2 Gedanken zu „Fräulein Skaldivs Honigkuchen

  1. Bloß gut, dass ich ganz sicher weiß, dass Fräulein Skaldiv keine Hobbits verspeist, sonst könnte man denken, sie will uns mit diesen leckeren Rezepten einfach nur fett füttern. 😀

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