Herbstfest der Gemeinschaft Megyl en fuin

Am vergangenen Sonntag machte ich mich auf den Weg in die Breeland-Siedlung. Die Gemeinschaft Megyl en fuin, so hatte ich auf einem Aushang im Südviertel gelesen, wollte ein Herbstfest veranstalten. Ich hatte den Namen dieser Gemeinschaft schon des Öfteren vernommen und war neugierig, wen ich dort wohl antreffen würde. Da die Fäuste Durins als musikalische Attraktion angekündigt war, konnte ich auf einen vergnüglichen und unterhaltsamen Nachmittag hoffen.

Am Zugang zu dem Gelände mit der großen Halle wurde ich nicht nur von den Honoratioren der Gemeinschaft empfangen, auch einige der musikalischen Zwerge war schon vor Ort. Nach der ausgiebigen und herzlichen Begrüßung wurden wir durch den geschmackvoll gestalteten Garten zur Bühne geführt. Auf dem Weg kamen wir an einer reichlich gedeckten Tafel vorbei und ich konnte natürlich nicht widerstehen und stärkte mich erstmal mit den erlesenen Speisen.
Inzwischen trafen immer mehr Gäste ein. Mit Freude sah ich, dass Kollege Beuno auch den Weg ins Breeland gefunden hatte.
Neben der Bühne war ein riesiges Rednerpult aufgebaut, hinter dem sogar der Elbenherr Rhenshor „verschwand“. So erstieg dieser auch die Bühne um die Gäste zu begrüßen:

„Herzlich Willkommen liebe Gäste! Die Megyl en fuin dürfen heute eine große Anzahl an Gästen begrüßen. Wir freuen uns euch hier zu sehen. Mein besonderer Dank gilt Fürst Kriso. Leider sind nicht alle Anwärter hier, sie werden wahrscheinlich von dringenden Angelegenheiten aufgehalten und wir hoffen sie leben noch“.


So erfuhren wir, dass neben den musikalischen Darbietungen auch noch die Aufnahme von neuen Mitgliedern der Gemeinschaft geplant war. Elbenherr Ahilleth, der auch unter den Gästen war und später noch als Musikant in Erscheinung treten sollte, bemerkte ironisch: „Die dürfen dafür im Nachgang aufräumen“.

Rhenshor fuhr fort: „Der Winter naht und die Tage werden wieder länger, das ist aber kein Grund Trübsal zu blasen. Wir werden die Dunkelheit mit Musik, Geschichten und einer Menge Bier bekämpfen. Um es mit den Worten von Gandalf dem Grauen zu sagen, lasst uns nicht lange reden….lasst uns feiern. FEIERT!“. Und schwups, verwandelte er sich mit einem Illusionszauber in den grauen Pilger, was doch für einige Überraschung sorgte. Immer dieser Elbenzauber!

Als sich Rhenshor wieder in seine gewohnte Gestalt verwandelt hatte, forderte er den Fürsten Kriso und seine Kapelle auf, die Musik erschallen zu lassen. Und das taten die Fäuste, die mit Nirofaraz, Gollorin, Diargi, Modri, Fjorr, Rumbalin, Omalenchen, dem Fürsten gar selbst und der Hobbitdame Dizzie, also in „großer Besetzung“ angetreten waren, in gewohnter Manier. Sie zogen alle Register und präsentierten ihre urige Musik mit vielen bekannten Liedern und einem tollen Klang.

›Katze im Korb‹ (Cats in the cradle), ›Das Lied vom Braunflutfest‹ (7 Tage lang/ Son ar Christr), ›Baumwollaugen-Jupp‹< (Cotton eye Joe) und ›Baumwollfelder‹ (Cotton fields) waren nur einige der Lieder, mit denen die Fäustlinge die Festgäste in Verzückung versetzten. Während die ersten Lieder erklangen, traf auch die Hobbitdame Pastinaka ein und gesellte sich, nach einem ersten Imbiss zu uns, die wir verzückt und wild tanzten. Die Stimmung war großartig und steigerte sich noch bis zum nahenden Ende des Konzerts, das die Zwergenkapelle mit einem Kampflied der Zwerge und der Hymne der Fäuste beendeten.

Wieder einmal hatte die erfahrene Kapelle alle Zuhörer völlig überzeugt und dem Fest einigen Glanz verliehen.

Dieser Glanz wurde durch die zweite musikalische Darbietung mühelos erhalten, wenn auch auf eine ganz andere Art. Das Elbenduo Nayel und Ahilleth verzauberte mit sanften Balladen, die mit höchst poetischen Texten das Publikum in träumerische Stimmung versetzte. Die Titel ›Kleid aus Rosen‹ und ›Die Nymphe und der Wanderer‹ sprechen Bände und beschreiben gut den Charakter der Lieder. Bravo, Nayel und Ahilleth!

Nachdem die Musik verklungen war, stand noch die Aufnahme der Rekrutin Holela die Gemeinschaft an, die durch die Herren Delayar und Rhenshor in würdiger Art und Weise vorgenommen wurde. Am Ende der Zeremonie wurde die Dame in die große Halle geführt und „durfte“ von dem auf der Bühne stehenden Fass trinken…….die Wirkung ist wohl vielen von euch bekannt.

Pastinaka und ich konnten ebenfalls nicht widerstehen und so endete das Herbstfest für mich mit einer wundersame „Reise“ ins Binsenmoor. Von da aus torkelte ich in Richtung Michelbinge und legte mich im dortigen Garten sanft zur Ruhe.

Der Gemeinschaft Megyl en fuin gebührt große Anerkennung für dieses unterhaltsame und abwechslungsreiche Herbstfest. Danke und Bravo!

Alegrio Harfenschlag für den Auenland Boten

5 Gedanken zu „Herbstfest der Gemeinschaft Megyl en fuin

  1. Lieber Alegrio, ich weiß noch nicht, ob mir dein Bericht gefällt. Einerseits hast du die Stimmung bei dem Fest sehr schön eingefangen und wiedergegeben, andererseits habe ich beim Lesen, gemerkt, dass ich wieder einmal etwas Wichtiges verpasst habe. Und deshalb sitze ich jetzt mit einem lachenden und einem weinenden Auge vor deinem Artikel. 🙂

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